24. Auflage der “Ab Hof” Wieselburg von 2. bis 5. März 2018

Rund 35.000 Besucher werden auch heuer auf der "Ab Hof" erwartet. Foto: Messe Wieselburg

Mit einer ausgebuchten Ausstellungsfläche sowie fast 300 Firmen und Organisationen, die ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen, geht von 2. bis 5. März 2018 die 24. Auflage der “Ab Hof – Spezialmesse für bäuerliche Direktvermarkter” in Wieselburg (NÖ) über die Bühne. Den rund 35.000 Besuchern wird auch heuer ein umfassender Überblick für die Verarbeitung und Vermarktung bäuerlicher Lebensmittel und Dienstleistungen geboten. Milch-, Fleisch-, Obst-, Getreide- und Gemüseverarbeitung, Vermarktungseinrichtungen, Lagerung, Transport, Verpackung und Verkauf sowie Marketing und Werbung für bäuerliche Produkte und Dienstleistungen stehen im Mittelpunkt dieser europaweit einmaligen Veranstaltung.

Die Messe gliedert sich dabei in zwei Bereiche: Fachbesucher finden in den Hallen 3 bis 9 Maschinen, Geräte, Hilfsmittel und jede Menge Informationen, während Konsumenten auf der überdachten Brücke über die Erlauf, in der Wieselburger-Halle (Halle 10) sowie in der NÖ-Halle (Halle 11) Einkaufs- und Verkostungsmöglichkeiten vorfinden.

Hohe Internationalität bei Besuchern und Ausstellern

Fast jeder fünfte Aussteller auf der “Ab Hof” kommt aus dem Ausland, was für die Internationalisierung der Messe spricht. Das spiegelt sich auch in der Besucherherkunft wider: In den Vorjahren wurden Gäste aus Polen, Slowenien, Ungarn, Slowakei, Italien, Schweiz, Deutschland und selbstverständlich auch aus allen österreichischen Bundesländern registriert.

Vorführungen, Produktionsseminare und Vorträge als Rahmenprogramm

Über die gesamte Messedauer bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm den Besuchern weitere wichtige Informationsmöglichkeiten: Unterhaltsame Vorführungen wie Modeschauen und Wissensvermittlung in kurzweiliger Form (Koch- und Zubereitungsvorführungen, Betriebspräsentationen).

Für Konsumenten und Produzenten gleichermaßen von Interesse sind die Verkostungsschulungen: Dabei lernt man Produkte zu beurteilen, Fehler zu erkennen und auch Rückschlüsse auf die Produktion von zum Beispiel Essig, Öl, Honig und Met oder Wein zu ziehen. Ferner kann bei Produktionsseminaren (begrenzte Teilnehmerzahl) auch selbst Hand angelegt und wichtige Tipps für die Erzeugung von Brot, Wein, Most, Destillaten oder Heilsalben erlernt oder vorhandenes Wissen vertieft werden. Vorträge – beispielsweise über die Imkerei oder zum Thema “Alte Konservierungsverfahren neu entdecken” – runden das Begleitprogramm ab.

Weiters finden im Rahmen der Direktvermarktermesse zahlreiche Veranstaltungen statt – etwa die Tagung der österreichischen Schulmilchbauern (2. März), die Generalversammlung des Landesverbandes für bäuerliche Direktvermarkter (5. März), die Schlussveranstaltung der Genussolympiade der NÖ Landjugend mit der entsprechenden Siegerehrung (4. März) sowie eine Fachtagung zum Thema “Herbizidfreie Bewirtschaftung im Obst-, Wein- und Gemüsebau” (5. März).

Am letzten Messetag steht zudem der alljährliche Österreichische Bürgermeistertag, veranstaltet von der ARGE Ländlicher Raum und Regionen.Österreich im Festsaal des Francisco Josephinums auf dem Programm. Gemeinsam mit Ewald Nowotny, dem Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, wird dabei der Schwerpunkt “Geld regiert die Welt” diskutiert.

Sieger der Produktprämierungen verkosten

Die Qualitätswettbewerbe im Vorfeld der “Ab Hof” finden auch während der Messe ihren Niederschlag. Die jeweiligen Siegerprodukte der Wettbewerbe “Das goldene Stamperl” (Brände, Liköre), “Die goldene Birne” (Most, Fruchtsaft, Essig, Obstweingetränke, Marmeladen sowie Trockenobst und -gemüse), “Speck-Kaiser” (Roh- und Kochpökelwaren, Rohwürste, Aufstriche), “Die goldene Honigwabe”, “Brot-Kaiser” (Brot und Feingebäckspezialitäten aus bäuerlicher Produktion), “Fisch-Kaiser” (Süßwasserfisch aus bäuerlicher Produktion) und “Öl-Kaiser” (Speiseöl) können vor Ort verkostet werden.

Viele Beratungsangebote

Information als zentrales Element für ein erfolgreiches Wirtschaften steht bei der “Ab Hof” an vorderster Stelle. So haben verschiedene Organisationen und Institutionen wie Landwirtschaftskammer, Sozialversicherungsanstalt der Bauern, Landesregierung und einschlägige Verbände eigene Beratungsstände, wo deren Experten für Anfragen genereller und spezieller Art zur Verfügung stehen. Auch das landwirtschaftliche Schulwesen wird heuer wieder umfassend vertreten sein und nicht nur über Ausbildungsmöglichkeiten informieren, die Fachleute aus dem Schulbereich beantworten ebenso Fragen zu Produktverarbeitung und -vermarktung. Hier sind zum Beispiel die landwirtschaftlichen Fachschulen Niederösterreichs sowie die HBLuFA Francisco Josephinum in Wieselburg und die HBLA Sitzenberg vertreten.

Die “Ab Hof” ist von 2. bis 5. März täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Der Konsumententeil ist bis 20 Uhr geöffnet (ausgenommen Montag). Weitere Informationen unter www.messewieselburg.at
AIZ

- Bildquellen -

  • Dsc 2476: Messe Wieselburg
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