Frösteln ist oft das erste Krankheitssymptom

Beständiges Kältegefühl ist häufig das erste Anzeichen einer Erkältung oder anderer Krankheiten. – Zu­nächst sollte man für eine gute Erwärmung des Körpers sorgen.
weidinger.jpg © Archiv WeidingerGrößer Am bes­ten warm halten: Manche glauben, ein Schnäpschen könne innere Wärme spenden und das Frösteln vertreiben. In Wirklichkeit aber erweitert Alkohol die Blutgefäße unter der Haut, so kommt mehr Blut an die Oberfläche und man verliert noch mehr Körperwärme. Warm hält am besten geeignete Kleidung. Schafwolle besitzt hier Vorrang, sie wirkt Wärme haltend und Tem­pera­tur ­ausgleichend.
Ansteigende Fußbäder: Sie sind hilfreich bei Frös­teln. Beide Beine bis über die Waden in ein entsprechendes Gefäß stellen, das Wasser mit ­einer Anfangstemperatur von 35 bis 37° C enthält. Vor dem Beginn des Fußbades ein Gefäß mit sehr heißem Wasser bereitstellen, das man wäh­rend des Bades vorsichtig in die Fußbadewanne gießt und unter dauerndem Messen der Temperatur im Verlauf von etwa 15 Minuten auf 39 bis 42° C steigert. Nach weiteren fünf Minuten die Füße abtrocknen und ins Bett gehen oder für rasche Bewegung sorgen, damit die Füße warm bleiben. – Bei überhöhtem Herzklopfen, Schweißausbrüchen oder Schwäche­gefühl soll man das Fußbad sofort abbrechen.
Zimtrinde: Sie ist ein bewährtes Hausmittel. Ein drei Zentimeter langes Stück zerbrechen, mit einem Viertel Liter Wasser aufkochen, temperieren ­las­sen, mit Honig süßen und schluckweise einnehmen.
Holunderblüten-Tee: Den Tee abends gut warm und rasch trinken, danach ins Bett gehen. Das führt zu einem gründlichen Schwitzen. Morgens duschen. Auf diese Weise kann sich der Körper vieler Giftstoffe entledigen.
Wenn man frös­telnd nach Hause kommt: Dann sollte man sofort ein Latschenkiefern-Ölbad nehmen. Dies beugt einer Erkältung vor.

02.12.2008