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Typisches Aussehen: Die meisten Malven erkennt man an ihren charakteristischen Blüten mit den fünf nach unten keilförmig verschmälerten, oft deutlich ausgerandeten Kronblättern, den zu einer Säule verwachsenen Staubblättern und den kreisrunden, in der Mitte eingedrückten Früchten, die vom Kelch umhüllt bleiben.Käsepappelkraut vermittelt Schleimstoffe: Der Tee wirkt reizmildernd, entzündungswidrig und erweichend. Er hilft bei Erkältungskrankheiten, leichten Schleimhautentzündungen im Mund- und Rachenraum sowie im Magen-Darm-Bereich und bei Katarrhen der oberen Luftwege.
Käsepappel-Tee: Zwei Teelöffel zerkleinerte, getrocknete Pflanzenteile werden dazu mit einem Viertel Liter kaltem Wasser acht Stunden angesetzt; danach die angesetzte Flüssigkeit abseihen. Den Tee nur bis zur Trinktemperatur erwärmen. Früh und abends je eine Schale davon getrunken, lindert Entzündungen im Rachen und Hals und beseitigt Schnupfen. Bei Schnupfen zieht man morgens und abends auch ein wenig warmen Tee durch die Nasenlöcher auf. Als Gurgelmittel ist der Tee ebenso empfehlenswert.
Bei Frostbeulen an Händen und Füßen: Man kann getrocknetes Käsepappelkraut in Olivenöl kurz aufkochen, zerquetschen und den warmen Brei auflegen und alle acht Stunden erneuern.
Malvenblüten-Hautöl: Es eignet sich auch gut als Gesichtsöl. Man gibt 20 Gramm getrocknete Blüten in ein Halbliterglas, füllt mit kaltgepresstem, naturbelassenem Sonnenblumenöl auf und stellt das verschlossene Glas zwei Wochen ins Fenster, dabei öfters schütteln; dann durch ein Sieb mit Baumwolltuch-Einlage filtrieren, zehn Tropfen ätherisches Sandelholzöl dazumischen und kühl und dunkel lagern.

