Grillitsch: Klimaschutz schafft Arbeitsplätze

21. Bürgermeistertag in Wieselburg widmete sich "Erneuerbaren Energien"
Investitionen in Erneuerbare Energien bedeuten nicht nur eine Verbesserung der Versorgungssicherheit Österreichs, sondern haben auch positive Effekte auf den Arbeitsmarkt. So könnten in Österreich mit entsprechenden Investitionen über 75.000 ‚Green Jobs’ geschaffen werden", erklärte Forum Land-Obmann und Bauernbundpräsident Fritz Grillitsch anlässlich des 21. Bürgermeistertages in Wieselburg (NÖ), der ganz dem Generalthema "Erneuerbare Energie" gewidmet war. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind neue Arbeitsplätze ein wichtiger Aspekt", so Grillitsch. Die Bekämpfung des Klimawandels ist die größte Herausforderung der globalen Klima- und Umweltpolitik. Die Bundesregierung setzt sich in ihrem Arbeitsprogramm zum Ziel, den Anteil erneuerbarer Energie bis 2020 von 23 auf 34 Prozent anzuheben.

"Eine dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energieträgern macht uns einerseits unabhängig von Erdölimporten aus zumeist krisengeschüttelten Kriegsgebieten und erhöht andererseits die Wertschöpfung in den Regionen. Wenn wir alle Möglichkeiten im Bereich der Ökoenergie ausspielen wollen, dann sollten wir besser heute als morgen neue Projekte realisieren. Aus diesem Grund brauchen wir auch dringendst das neue Ökostromgesetz, um entsprechende politische Rahmenbedingungen zu haben", sagte Grillitsch.

Heuer stehen für Österreich 624 Mio. Euro für Ökostromprojekte zur Verfügung, die jedoch erst nach Genehmigung des Gesetzes ausgelöst werden können. Das zeigt wie wichtig eine rasche Umsetzung des Ökostromgesetzes ist. Damit können wichtige konjunkturbelebende Maßnahmen gesetzt werden. "Es ist an der Zeit für eine Energiewende, die das Klima schützt und Arbeitsplätze schafft", so Grillitsch. "Wir müssen weiter in Richtung Energieerzeugung aus Erneuerbaren Energien gehen. Auf Strategien setzen, die inländische Wertschöpfung bringen und wir müssen auf der anderen Seite Einsparungspotenziale wie energieeffizientes Bauen und Wirtschaften nutzen"; erklärte Grillitsch abschließend.


02.07.2009