Acrylamid: Strengere Vorschriften für Lebensmittelverarbeiter

Hersteller von Chips und Pommes frites müssen eine Fülle von Regeln einhalten. Foto: Mag. Andrea Jungwirth/agrarfoto.com

Die neue EU-Verordnung zur Senkung des Acrylamidgehalts in Lebensmitteln ist  diese Woche in Kraft getreten. So sollen Hersteller von Chips und Pommes frites auf Kartoffelsorten mit möglichst niedrigem Gehalt an Fruktose und Glukose zurückgreifen. Auch genaue Vorschriften für die Lagerung der Rohware müssen die Kartoffelverarbeiter einhalten, um das Potenzial für die Acrylamidbildung so gering wie möglich zu halten. Die Chips- und Pommeshersteller sollen Höchstanteile für gequetschte und beschädigte Rohware festlegen und Kartoffeln nur innerhalb einer optimalen Lagerzeit verwenden. Es folgen eine Fülle von weiteren Regeln für die Herstellung von Chips und Pommes frites. Die Verordnung sorgt für Aufmerksamkeit, weil Pommes zukünftig mit niedrigeren Temperaturen zubereitet werden sollen. Die Qualität könnte unter den Gesundheitsvorschriften leiden, fürchten die Kritiker. Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) warnt vor einem Krebsrisiko durch Acrylamid. mö/AIZ

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  • Pommes Frites ID60232: © Mag. Andrea Jungwirth/agrarfoto.com
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