Agrana verbessert Ergebnis im dritten Quartal

In den ersten drei Quartalen 2015/16 drückten schwierige Zucker-Marktbedingungen auf Umsatz und Ergebnis.

Der Konzernumsatz der Agrana Beteiligungs-AG nahm in den ersten drei Quartalen 2015/16 mit 1,908 Mrd. Euro eine stabile Entwicklung (Vorjahr: 1,914 Mrd. Euro). Das Konzernergebnis lag mit 108,8 Mio. Euro noch um 12,5  Prozent (%) unter dem Vorjahr, wobei im dritten Quartal bereits ein Anstieg des Ergebnisses der Betriebstätigkeit (Ebit) um 7,2 % im Vergleich zum Vorjahresquartal erzielt wurde.

“Die ersten neun Monate des Geschäftsjahres standen unverändert im Zeichen schwieriger Zucker-Marktbedingungen”, berichtete Agrana-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart. Anhaltend niedrige, aber nicht weiter gesunkene Verkaufspreise drückten auf Umsatz und Ergebnis. Dennoch konnte Agrana das Zucker-Ebit ab dem zweiten Quartal ins Positive drehen und auch im Gesamtjahr sollte das Zuckerergebnis durch höhere Absatzmengen zumindest ausgeglichen bis leicht positiv sein, so Marihart. 
Im Segment Stärke erzielte Agrana insbesondere durch gestiegene Ethanolpreise eine gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte Profitabilität. Das dritte Segment Frucht verzeichnet durch eine positive Fruchtzubereitungsentwicklung und trotz geringerer Ergebnisse im Bereich Saftkonzentrate ebenso einen insgesamt soliden Geschäftsverlauf, erklärte Marihart und fügte hinzu: “Einmal mehr bewährt sich somit unsere Strategie der Diversifizierung in drei Standbeine, mit der wir schwankende wirtschaftliche Rahmenbedingungen über die Segmente hinweg ausbalancieren”.

Ausblick

Agrana geht für das Geschäftsjahr 2015/16 weiterhin von einer stabilen Entwicklung beim Konzernumsatz aus. Beim Ergebnis der Betriebstätigkeit (Ebit) erwartet der Konzern aufgrund einer gestiegenen Preiserwartung bei Bioethanol, gesunkener Rohstoffpreise und eines zumindest ausgeglichenen Zuckerergebnisses im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Anstieg. Das Investitionsvolumen des Konzerns wird im Geschäftsjahr 2015/16 rund 112 Mio. Euro betragen und somit über den Abschreibungen in Höhe von knapp 90 Mio. Euro liegen.

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