Der Niederösterreicher Alfred Riedl ist neuer Präsident des Gemeindebundes. Er setzte sich am vergangenen Mittwoch in der Wahl gegen seinen Salzburger Konkurrenten Günther Mitterer durch.

Klarer Handlungsauftrag

Riedl folgt in diesem Amt Helmut Mödlhammer nach, der seit 1999 die Geschicke der kommunalen Interessenvertretung geführt hatte. Der 64-jährige Niederösterreicher – im Zivilberuf Inhaber einer Steuerberatungskanzlei – ist seit 1990 Bürgermeister seiner Heimatgemeinde Grafenwörth und seit 2001 Präsident des NÖ Gemeindebundes. Seit 1998 ist er Mitglied des NÖ Landtags und stellvertretender Klubobmann.

Die Arbeit für die Gemeinden ist für den neuen Gemeindebund-Präsidenten nichts Neues, war er doch inhaltlich auch in sämtliche Finanzausgleichsverhandlungen der vergangenen Jahre involviert. „Ich weiß genau, wo die Gemeinden der Schuh drückt“, betonte er anlässlich seiner Wahl. „Es ist – nicht nur in finanzieller Hinsicht – sehr wichtig, dass wir eine Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen im ländlichen Raum ermöglichen. Dafür ist Geld eine sehr wichtige Voraussetzung.“

„Alfred Riedl war viele Jahre mein Stellvertreter. Es gibt wenige, die mit größerer Erfahrung und Sachkenntnis in dieses Amt gehen können. Ich bin überzeugt, dass er den Gemeindebund exzellent führen und weiterentwickeln wird“, streute der bisherige Präsident Helmut Mödlhammer seinem Nachfolger Rosen. „Nach 18 Jahren tritt mit Alfred Riedl wieder ein Niederösterreicher dieses für die Kommunen so wichtige Amt an. Die Delegierten des Österreichischen Gemeindebunds haben ihrem neuen Präsidenten mit 37 von 59 abgegebenen Stimmen einen Vertrauensbeweis ausgesprochen und einen Handlungsauftrag gegeben“, freuen sich NÖ Bauernbundobmann NAbg. Hermann Schultes und Direktorin Klaudia Tanner auf eine weiterhin hervorragende Zusammenarbeit im Sinne aller Gemeinden und des gesamten Ländlichen Raums.

- Bildquellen -

  • 01 02 14 17 NO: © GEMEINDEBUND
- Werbung -