Alle reden von Nachhaltigkeit

Bäuerinnenkommentar von Mag. pharm. Dr. Michaela Kuhnt, Tierheilpraktikerin und Tierhomöopathin – Flensburg

Mag. pharm. Dr. Michaela Kuhnt, Tierheilpraktikerin und Tierhomöopathin – Flensburg Foto: privat

Nachhaltigkeit statt Ausbeutung. Wir haben die Welt nicht von unseren Eltern geerbt, sondern nur von unseren Kindern geliehen, das trifft doch viel besser die Situation. Wir wollen doch nicht wie ein „Trump“eltier im Porzellanladen alles kaputtmachen – nur auf unseren eigenen Profit ausgerichtet. Mit Entsetzen habe ich die Entscheidungen der letzten Klimakonferenzen verfolgt. Sich darauf zu verlassen, dass hier nachhaltige Prozesse in Gang gesetzt werden, ist zu wenig. Ich muss selbst aktiv werden, damit auch nachfolgende Generationen etwas von dieser wunderschönen Welt haben. Und jeder ist natürlich so frei, das für sich zu entscheiden. Ich auf alle Fälle dusche mehr als zu baden, ich kaufe lieber in der Buchhandlung meines Vertrauens als im Internet. Ich würde eher joggen als ins Fitnessstudio gehen. Ich trinke Leitungswasser, anstatt Plastikflaschen zu kaufen. Ich kaufe überwiegend Gemüse und Obst aus unserer Region, und zwar wenn möglich auf dem Wochenmarkt und nicht im Supermarkt, auch um Plastik zu sparen. Ich lasse meine Elektrogeräte nicht auf Standby laufen. Ich verwende Ökostrom. Ich bin Vegetarierin, weil die Massentierhaltung mit meiner Weltanschauung nicht mehr vereinbar ist. Ich versuche, so weit es geht, auf das Auto zu verzichten, und wo das nicht möglich ist, zumindest in gemäßigtem Tempo zu fahren, einfach weil man langsam auch ans Ziel kommt. Es ist nicht immer angenehm, wenn man sich aus der Komfortzone bewegen muss und Einsatz zeigen soll. Trotzdem, jeder noch so kleine Schritt im Sinne eines nachhaltigen Verhaltens ist aus meiner Sicht wichtig.

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