Bauernbund startet in Wahlkampf

Mit einem Bauerntag unter dem Motto “Morgen noch Bauer sein” startete der Bauernbund am Freitag auf der Rieder Messe in die Intensivphase des Wahlkampfs für die Nationalratswahl am 15. Oktober.

Bauernbund-Präsident Georg Strasser forderte dort mehr Respekt und Anerkennung für die Arbeit der bäuerlichen Familienbetriebe ein. “Wir produzieren tagtäglich hochwertige Lebensmittel und Produkte für die Gesellschaft. Ohne uns Bauern würde in diesem Land nichts funktionieren und vor allem gäbe es kein Essen. Diese Leistung verdient Anerkennung”, so Strasser. Um eine flächendeckende Land- und Forstwirtschaft zu garantieren, müssten bürokratische Hürden abgebaut und das Förderwesen vereinfacht werden. Sebastian Kurz sei ein starker Verbündeter für die Bauern sowie die gesamte Bevölkerung im ländlichen Raum. Strasser: “In seinem Wahlprogramm bekräftigt Kurz seine klare Position zum Eigentumsschutz.”

Dies unterstrich auch ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger. Mit der ÖVP unter Sebastian Kurz werde es keine neuen Eigentums- und Vermögenssteuern geben, so die Generalsekretärin.

Strasser, Köstinger sowie Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter warnten eindringlich davor, die Bedeutung der Wahlentscheidung am 15. Oktober zu unterschätzen. Es gehe um nichts weniger als eine Richtungsentscheidung, wer Österreich in die Zukunft führen wird. Gerade für die Bäuerinnen und Bauern gehe es um viel, stünden doch nächstes Jahr die Verhandlungen über die neue EU-Agrarpolitik und den neuen EU-Finanzrahmen an. Und da sei es nicht gleichgültig, wer als Kanzler bzw. Landwirtschaftsminister am Verhandlungstisch sitze, so Rupprechter.

Strasser rief dazu auf, für Kurz und die Volkspartei zu mobilisieren, um Rot-Blau zu verhindern: “Nutzen wir die gemeinsame Kraft.”

 

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