Mehr Transparenz bei Lebensmitteln

Risikobewertungen von Lebensmitteln sollen transparenter sein. Foto: agrarfoto.com

Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) plant, wissenschaftliche Daten, die sie etwa für Monitoring-Programme oder Risikobewertungen sammelt, zu veröffentlichen. Die ersten Datensätze aus den Bereichen Lebensmittelverzehrgewohnheiten; Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln; chemische Kontaminanten und Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln; lebensmittelbedingte Krankheitsausbrüche sowie Antibiotikaresistenzen sollen laut EFSA noch in diesem Jahr für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. “Die Freigabe ist ein wichtiger Meilenstein für die EFSA sowie die EU-Mitgliedstaaten, die so viele der von uns verwendeten Daten bereitstellen”, sagte Mary Gilsenan, Leiterin des EFSA-Referats für Datenmanagement. Ziel sei es, die Transparenz, Reproduzierbarkeit und Wiederverwendbarkeit der Angaben zu verbessern.

Die Daten sollen auf der Knowledge Junction (“Schnittstelle für Wissen”), das ist eine Online-Community auf der Zenodo-Plattform, bereitgestellt werden. Auf Knowledge Junction kann jeder mit einem Webbrowser zugreifen. AIZ

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