Eiermarkt KW 31/2017
Hitzeperiode schwächt die Nachfrage

Das Angebot an Konsumeiern ist trotz kontinuierlicher Ausstallungen in allen Haltungsformen reichlich. Der Bedarf ist besonders im städtischen Bereich saisonüblich niedrig. Durch die Hitzeperiode wird die Nachfrage zusätzlich geschwächt. Die Preise haben sich auf niedrigem Niveau stabilisiert, die Talsohle scheint erreicht zu sein.

Mehr Biohennen in der EU – Noch nie wurden in der EU mehr Bio-Legehennen gehalten als im April 2016 mit 4,7 %, das waren  etwa 17,7 Mio. Biohennen. Insgesamt wurde in der EU im April 2016 eine maximale Kapazität von 391,7 Mio. Legehennen ermittelt. Die höchsten Anteile an Bioplätzen verzeichneten Dänemark mit rund 28,6 % und Schweden mit 16,3 %. Im Vergleich dazu war der Anteil in Österreich mit 11,1 % und in Deutschland mit 10,6 % noch ausbaufähig. In vielen andern EU-Staaten hatte die ökologische Erzeugung von Eiern hingegen eine Nischenrolle. In absoluten Zahlen gab es die meisten Bioplätze 2016 mit 5,56 Mio. in Deutschland und in Frankreich mit 3,5 Mio. Stück. (Quellen: MEG, EU Kommission)

EZG Frischei

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