Ferkelmarkt KW 29/2018: Tendenz zur Stabilisierung

Aktuell zeigen sich auf den europäischen Ferkelmärkten Stabilisierungstendenzen der Preise auf niedrigem Niveau. Das ist aber nicht gleichbedeutend mit einem reibungslosen Verkaufsgeschehen. In vielen Regionen der EU liegt das Angebot im Mehrjahresvergleich zwar deutlich unter dem Schnitt, jedoch fällt auch die Nachfrage unter gewohntem Niveau aus. Die zuletzt wieder festen Schlachtschweinepreise bewirken ein zumindest rasches Nachstellen freiwerdender Mastplätze. Auf unseren Referenzmärkten in Bayern und Baden Württemberg hat sich damit das zuletzt stockende Absatzgeschehen spürbar verbessert. Ein Gleichhalten der Notierungen in ganz Deutschland ist die Folge.

Der heimische Ferkelmarkt ist gut versorgt. Ein Räumen der regionalen Märkte ist nur mit sehr viel Anstrengungen der Erzeugergemeinschaften und großem Verständnis der Mäster möglich. Vereinzelt kommt es auch zu Rückstellungen. Insgesamt gesehen rechtfertigt die zu erwartende Marktentwicklung eine Seitwärtsbewegung der Notierung in der Höhe von € 2,10.

Preis

KW 29

Veränderung zur Vorwoche
ÖHYB Notierungspreis € 2,10 (+/- 0,00)
ÖHYB Notierungspreis NÖ € 2,10 (+/- 0,00)
ÖHYB Notierungspreis Stmk. € 2,10 (+/- 0,00)
Notierungspreis Mastschweine € 1,48 ( +/- 0,00)
Zuchten- Notierungspreis € 1,20 (+/- 0,00)

 

Johann Stinglmayr, VLV

 

- Werbung -
Vorheriger ArtikelRindermarkt KW 29/2018: Im Handel mit Jungstieren kommt es EU-weit zu kleinen Abschlägen
Nächster ArtikelLKÖ: Franz Windisch als AMA-Verwaltungsratsvorsitzender nominiert