Gut durchschnittliche Auktion in Rotholz

Die nächste Auktion in Rotholz findet am Mittwoch, dem 12. April, statt.

Foto: Christina Ehammer

Bei der Versteigerung am Mittwoch, dem 15. März 2017, konnte ein mittleres Angebot von 253 Großrindern und 67 Zuchtkälbern zu moderaten Preisen vermarktet werden. Die Preisdifferenzierung war erneut sehr hoch in Abhängigkeit der angebotenen Qualität.

Die angebotenen Zuchtkälber hielten das gute Preisniveau der letzten Auktion, das wieder etwas größere Angebot an Zuchtstieren konnte sehr zufriedenstellend abgesetzt werden. Bei den älteren Kühen in Milch sowie bei den wenigen trächtigen Kühen fiel der Durchschnittspreis im Vergleich zur vorhergehenden Auktion in Rotholz. Bei den jungen Kühen konnten die Preise bei Fleckvieh fast gehalten werden, bei Holstein sogar erhöht werden, für einzelne Tiere wurden auch Spitzenpreise bezahlt.

Bei den Kalbinnen war das Angebot erneut überschaubar, sehr schwere und hoch trächtige Tiere hatten einen guten Erlös von ca. 1.900 Euro netto und mehr. Der hohe Schnittpreis von der letzten Auktion wurde mit nun 1.791 Euro netto nicht mehr erreicht, leichtere Tiere und kürzere Trächtigkeiten wirken sich in der Preisbildung deutlich aus.

Den höchsten Verkaufspreis bei den Fleckviehkühen erreichte eine in Klasse 1 gereihte Jungkuh (Wiamor x Hades) vom Betrieb Anton Haas aus der Wildschönau. Sie wechselte ins Ötztal nach Sölden. Preisspitze bei Holstein und gleichzeitig Tageshöchstpreis war ein Klasse 1 Jungkuh (Pitbull x Sandro Red) von Nikolaus Zeindl aus Münster, diese sehr leistungsstarke junge Holsteinkuh produziert nun für einen Kunden in Italien.

Wir bedanken uns bei den treuen Käufern aus dem In- und Ausland und besonders bei den heimischen Exporteuren. Christian Straif

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