Internationales Wiener Motorensymposium im Zeichen des Wandels hin zum E-Antrieb

Noch dominieren Verbrennungsmotoren im Automobilbereich. Die Entwicklung geht aber eindeutig in Richtung elektrische Antriebe. Foto: Wodicka

Die neuesten Ergebnisse und Fortschritte der Motoren- und Antriebsentwicklung stehen beim 40. Internationalen Motorensymposium, das Mittwoch im Kongresszentrum Hofburg Wien eröffnet wurde, im Fokus der Beratungen. Mehr als 1000 Antriebsexperten, Motorenentwickler und Spitzentechniker nehmen daran bis 17. Mai teil.

In der Antriebsentwicklung steckt noch immens viel Potenzial und wir müssen das Maximale herausholen. Erstmals in der Geschichte des Symposiums werden mehr Vorträge über elektrische und teilelektrische Antriebe als über klassische Verbrennungsmotoren gehalten“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien, einer der Organisatoren. „Die Transformation auf ein künftighin deutlich breiteres Antriebsportfolio zeigt sich in Form der Elektrifizierung des Antriebsstrangs, der Hybridtechnik in unterschiedlichen Leistungsstufen sowie von Brennstoffzellen mit  Wasserstoff als Energieform als auch regenerativen Kraftstoffen (E-Fuels genannt). Es gibt nicht die alleinige Lösung sondern ein Bündel an möglichen und sinnvollen Maßnahmen. Alle Player müssen ihr Bestes geben – und alle Antriebsformen müssen weiter entwickelt werden. Die nächsten zehn Jahre werden zeigen was sich durchsetzt.“ 

Organisiert und geleitet wird das Symposium von den Universitätsprofessoren Dr. Bernhard Geringer, Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der Technischen Universität Wien, und Dr. Hans Peter Lenz, Begründer des Motorensymposiums und Ehrenvorsitzender des Österreichischen Vereins für Kraftfahrzeugtechnik ÖVK.

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