Kartoffelmarkt KW 45/2018: Inlandsnachfrage ist ruhig, aber stetig

Der österreichische Speisekartoffelmarkt präsentiert sich insgesamt in guter Verfassung. Die Inlandsnachfrage ist ruhig, aber stetig. Dies ist für Anfang November nicht außergewöhnlich. Von der Exportseite wird weiterhin von regem Interesse berichtet. Die Andienung vonseiten der Landwirte hat sich nach der letztwöchigen Preiserhöhung belebt, die verfügbaren Mengen bleiben aber überschaubar. Vorrangig wird dabei auf Partien mit eingeschränkter Lagerfähigkeit zurückgegriffen. Bei den Erzeugerpreisen gibt es gegenüber der Vorwoche kaum eine Änderung. In NÖ werden Speisekartoffeln weiterhin meist um 22 Euro /100 kg übernommen. Für Partien mit überdurchschnittlich hohen Absortierungen liegen die Preise bei 18 bis 22 Euro/100 kg. Für drahtwurmfreie, kleinpackungsfähige Premiumware mit AMA-Gütesiegel sind weiterhin bis zu 24 Euro/100 kg zu erzielen. Auch in Oberösterreich blieben die Erzeugerpreise stabil bei 22 Euro/100.

Deutschland

Der deutsche Speisekartoffelmarkt startet ebenfalls ohne nennenswerte Veränderungen in den November. Am freien Markt steht sich weiterhin ein sehr kleines Angebot einer ebenso geringen Nachfrage gegenüber. Die verfügbaren Mengen sind aber insgesamt bedarfsdeckend. Nur gute Qualitäten sind knapp. Bei den Preisen hat es gegenüber der Vorwoche keine Änderung gegeben. Mittelfristig erwartet man stabile bis leicht steigende Notierungen. Dazu trägt auch bei, dass viele Partien schlecht für die Langzeitlagerung geeignet sind und die Landwirte angesichts der guten

Dipl.-Ing. Martin Schildböck

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