Kurt Weinberger traf Klimaaktivistin Greta Thunberg

„We need a change. Let’s start acting!“: Klimaaktivistin Greta Thunberg, Kurt Weinberger FOTO: ÖHV

Unter den prominenten Speakern der großen internationalen Konferenz von Arnold Schwarzeneggers Klimaschutzinitiative R20 in der Wiener Hofburg war auch Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung. „Die Klimakrise ist Realität! Tag für Tag steigt die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Die Menschheit sägt an ihrem eigenen Ast. Es braucht dringend einen gesellschafts- bzw. wirtschaftspolitischen Wandel und ein Umdenken jedes Einzelnen“, appellierte Weinberger an die mehr als 1.200 internationalen Teilnehmer der Konferenz, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, UNO-Generalsekretär António Guterres, die Klimaaktivistin Greta Thunberg und das norwegische Skiidol Aksel Lund Svindal.

Folgendes Maßnahmenbündel ist in Österreich aus der Sicht des Finanz- und Risikomanagers Weinberger zur Erreichung des Pariser Klimaschutzabkommens erforderlich:

1. Weiterer Ausbau des öffentlichen Verkehrs.

2. Forcierung regionaler Lebensmittel.

3. Eindämmung des Bodenverbrauchs auf maximal 2,5 ha pro Tag.

4. Gebäude-Leerstand durch Anreizsysteme reduzieren.

5. Mit Bioökonomiestrategie fossile Energieträger ersetzten.

6. Bekenntnis zu einer ökosozialen Steuerreform.

„Wir müssen endlich folgendes begreifen: Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zentrale Treiber für Jobs und Wohlstand in unserem Land. Wer hier auf die Bremse tritt, schadet unserer Volkswirtschaft und wir werden sehr verletzbar. Wir müssen in den Klimaschutz investieren, ansonsten werden die Schäden und die Anzahl der Klimaflüchtlinge weiter zunehmen. Nur konsequenter Klima- und Bodenschutz hinterlässt unseren Kindern eine intakte Umwelt und Natur für eine lebenswerte Zukunft“, warnte Weinberger.

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  • Matthä Thunberg Weinberger: ÖHV
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