Landwirtschaftsministerin Köstinger bei Dürre-Lokalaugenschein im Mühlviertel und Zentralraum

Bundesministerin Elisabeth Köstinger und Agrarlandesrat Max Hiegelsberger bei der Besichtigung der Dürreschäden.

Die anhaltende Hitze und Dürre des heurigen Sommers und die daraus resultierenden Ernteeinbußen sowie die Futtermittelknappheit stellen die heimische Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Dabei sind die Schäden bei Mais, Sojabohnen, Zuckerrübe, Kürbis und Kartoffeln und vor allem im Grünland je nach Region gravierend. Bereits jetzt kämpfen Oberösterreichs Bäuerinnen und Bauern mit Preissteigerungen bei Futtermitteln. Anhaltend dramatisch stellt sich auch das Borkenkäferproblem in den oberösterreichischen Wäldern dar, wobei die Hauptschadensgebiete vor allem im Flachland, im Mühlviertel sowie den voralpinen Regionen im Süden des Landes liegen.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger machte sich diese Woche gemeinsam mit Agrarlandesrat Max Hiegelsberger in Oberösterreich, dem von der Dürre hauptbetroffenen Bundesland, ein Bild der Situation. Gemeinsam besuchten sie Bäuerinnen und Bauern im Mühlviertel und dem Zentralraum. „Das heurige Jahr zeigt in einer extremen Form, dass die Landwirtschaft die erste Branche ist, die direkt vom Klimawandel betroffen ist. Zwar setzen wir in Österreich mit der staatlichen Förderung von Versicherungsprämien auf Absicherungsmöglichkeiten, doch unsere Bäuerinnen und Bauern brauchen in diesem drastischen Dürrejahr finanzielle Unterstützung. Gerade in Oberösterreich, dem rinderstärksten Bundesland, muss die Finanzhilfe, vor allem für Futterbaubetriebe greifen“, so Hiegelsberger.

Die Landwirtschaftsministerin kennt das Problem: „Wir haben noch selten so große Schäden gehabt“, so Köstinger. „Im Forst wird das die Rekordschäden aus dem Vorjahr noch übersteigen, in der Landwirtschaft haben wir regional enorme Betroffenheit, mit Ausfällen von teils bis zu 40 Prozent, vor allem im Grünland. Mir war es wichtig, mir vor Ort auch ein Bild von der Situation zu machen, deshalb bin ich hier.“ 

Einen Tag nach dem Dürre-Lokalaugenschein in Oberösterreich präsentierte Köstinger auf der Landwirtschaftsmesse “Agrotier” in Wels gemeinsam mit Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger und Bauernbund-Präsident Georg Straße ein bundesweites Dürrehilfe-Maßnahmenpaket für die Landwirtschaft mit einem Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro.

 

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  • Koestinger Hiegelsberger 2 A: Daniel Kauder
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