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Kartoffelmarkt KW 08/2010: Exporte wieder im Aufwind

Der österreichische Kartoffelmarkt ist auch in der letzten Februarwoche stabil.
Kartoffel NEU.jpg © Agrarfoto.atGrößer Mit den milderen Temperaturen hat zwar das Angebot wieder zugenommen. Der Absatz, sowohl im Inland als auch im Export, läuft auf zufriedenstellendem Niveau. Vor allem Exporte nach Rumänien und Bulgarien haben zuletzt deutlich an Schwung gewonnen.
Die Erzeugerpreise verharren auf Vorwochenniveau. Die meistgenannten Preise liegen bei acht bis zehn Euro je dt. Kurzfristig wird keine Änderung erwartet. Premiumware bleibt generell knapp verfügbar und kann entsprechende Aufschläge erzielen.
Unverändert die Situation in Deutschland: Es scheint sich immer mehr zu bestätigen, dass gute Qualitäten aus deutschem Anbau längst nicht so lange reichen, wie die große Bruttoerntemenge vermuten ließ. Gute Qualitäten sind dementsprechend gesucht und können Aufschläge erzielen. Weniger gute Ware ist dagegen ausreichend vorhanden und preislich stabil. Die Handelsketten halten an deutscher Ware fest, auch wenn dieses Jahr aus Frankreich sehr preiswerte Offerte kommen. Mengenmäßig spielen das französische Angebot wie auch importierte Speisefrühkartoffeln im Handel noch kaum eine Rolle. Dies dürfte sich nicht so rasch ändern.  

Martin Schildböck
Landwirtschaftskammer NÖ

 
24.02.2010