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Die noch vorhandenen Partien bei den Händlern dürften in der kommenden Woche abverkauft sein. Beim Preis gibt es keine Änderungen mehr. Die Nachfrage nach "alterntiger" Ware ist zwar weiter rege, kann aber nur mehr eingeschränkt bedient werden. Der Lebensmitteleinzelhandel steigt verstärkt auf alterntige Ware aus Frankreich sowie auf Frühkartoffeln aus Ägypten und Israel um.
Das Angebot aus dem Mittelmeerraum bleibt überschaubar und hochpreisig. Keine Lagerware und kein Druck durch importierte Frühkartoffeln deuten auf einen freundlichen Start in die heimische Frühkartoffelsaison hin. Saisonstart nächste Woche
Die kühle und nasse Witterung der vergangenen Woche hat den Saisonstart in den Juni verschoben. Kommende Woche dürften die ersten Frühkartoffeln im Burgenland gerodet werden – in erster Linie für die Direktvermarktung. In Deutschland wir die Ware aus der Vorjahresernte immer knapper. Der Großteil der Lagerware dürfte bis Ende Mai zu stabilen Preisen vermarktet sein. Im Handel werden nun verstärkt Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum angeboten. In Niedersachsen und in der Pfalz wurden bereits die ersten Frühkartoffeln gerodet. Die Mengen sind aber noch gering und werden entweder ab Hof oder über städtische Großmärkte vertrieben.
Martin Schildböck
Landwirtschaftskammer NÖ


