Größer
Die noch vorhandenen Restmengen werden zu unveränderten Konditionen vermarktet. Bis ausreichend heimische Frühkartoffeln zur Verfügung stehen, greift der Lebensmittelhandel einstweilen auf "alterntige" Ware aus Frankreich und auf importierte Frühkartoffeln aus dem Mittelmeerraum zurück. Diese sind momentan aber knapp verfügbar und entsprechend teuer. Das günstige internationale Umfeld lässt auf einen guten Saisonstart hoffen.
Während in der Steiermark bereits kleinere Mengen für die Direktvermarktung geerntet wurden, lassen die anhaltenden Niederschläge in Ostösterreich weiter keine Rodungen zu. Damit ist erst kommende Woche zu rechnen. Für die ersten Heurigen wird ein Erzeugerpreis von zumindest 40 bis 45 Euro je dt erwartet.
In Deutschland ähnlich
In Deutschland dürfte die Frühkartoffelvermarktung heuer zu ungewöhnlich stabilen Preisen starten. Der Großteil der Lagerware ist vermarktet, und Frühkartoffeln aus den Mittelmeerländern kommen nur dosiert und zu hohen Preisen auf den Markt.
In Niedersachsen und in der Pfalz unterbrechen Niederschläge immer wieder die Rodungen. Die Mengen sind entsprechend gering und werden vorrangig über Groß- und Frischmärkte vermarktet.
Martin Schildböck
Landwirtschaftskammer NÖ


