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Bei Bauvorhaben am Hof, zum Beispiel beim Stallbau, werden häufig erhebliche Investitionskostenminderungen durch die Eigenleistung des Landwirtes eingerechnet. Damit soll der Kapitaleinsatz (Investitionssumme) durch die Arbeit des Bauherren ersetzt werden. Aber rechnet sich dieser Arbeitseinsatz des Bauherren tatsächlich, oder bleiben Betrieb, Familie oder Gesundheit dabei auf der Strecke?Unter dem Begriff der Eigenleistung wird landläufig der Einsatz von:
• betriebseigenen Baumaterialien (zum Beispiel Holz, Sand),
• vorhandenen Maschinen (Schlepper, Wagen, Radlader etc.) und
• von Arbeitsleistung des Landwirts, seiner Familie und anderer (Mitarbeiter, Freunde, Verwandte und viele mehr)
zusammengefasst.
In diesem Artikel bezieht sich der Begriff Eigenleistung ausschließlich auf den Arbeitseinsatz des Landwirts, seiner Familie oder anderer Personen – also auf die sogenannte "Muskelfinanzierung".
Viele Bauherren sind der Meinung, dass durch diese Eigenleistung beim Stallbau die Gesamtkosten des Neubaus sehr stark verringert werden können. Das ist aber fast immer ein Trugschluss.












