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Das Präsidium der Österreichischen Jungbauernschaft wird Freitag, den 12. März, in einer Generalversammlung neu gewählt. Jungbauern-Obfrau Elisabeth Köstinger, seit 2007 in dieser Funktion und seit Juni 2009 auch Österreichs bäuerliche Abgeordnete im Europäischen Parlament, wird sich der Wiederwahl stellen.Sie mache das mit Freude, sagt Köstinger im Gespräch mit der BauernZeitung. Im Falle ihrer Wiederwahl will sie, wie schon bisher, in ihrer Arbeit starke Akzente in der Aus- und Weiterbildung der Jungbauern und -bäuerinnen setzen. In den vergangenen Jahren waren die Jungbauern mit dem Educa-Programm erfolgreich, das jungen Menschen viele Fortbildungsmöglichkeiten anbietet und gleichzeitig Engagement in gesellschaftlichen und fachlichen Bereichen fördert. Eine fundierte Ausbildung sei wichtig, sagt Köstinger, gerade auch, um den Junglandwirten in der nächsten EU-Programmplanungsperiode ab 2014, die sie als große Herausforderung sieht, eine Zukunftsperspektive bieten zu können. Aus diesem Grund beteiligen sich die Jungbauern auch an der Bauernbund-Aktion www.heimischkaufen.at, denn regionale Wertschöpfung bedeute auch die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, sagt Köstinger.Zu einem wichtigen Thema will Köstinger auch die erneuerbaren Energien machen. Entsprechendes Know-how soll hier auch der neue Jungbauern-Generalsekretär Alexander Karner liefern, der aus dem Biomasseverband kommt. Dass Köstinger und der junge nö. Abg. z. NR Johannes Schmuckenschlager seit dem Bundesbauernrat im Oktober 2009 Stellvertreter von Bauernbund-Präsident Fritz Grillitsch sind, wertet sie als starkes Zeichen dafür, "dass die Jugend im Bauernbund einen großen Stellenwert hat". Deren Präsenz will sie künftig auch im Genossenschaftswesen verstärken und dort "die Einbindung der Jungen fördern".
Bei allen ihren Aktivitäten setzt die Jungbauern-Obfrau auf ein gutes Team. "Im Team lässt sich vieles machen", verweist Köstinger darauf, dass sich mit Teamarbeit auch ihre beiden Funktionen bei den Jungbauern und im EU-Parlament verbinden lassen. Von ihren bisherigen vier Stellvertretern wird sich gemeinsam mit ihr der Tiroler Magnus Gratl um die Wiederwahl bewerben, die drei anderen Stellvertreter-Funktionen werden neu besetzt.C.D.










