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Bei Jungstieren ist die Abgabebereitschaft in den meisten EU-Ländern nach dem jüngsten Preisanstieg wieder höher. Auf dem deutschen Markt spricht man von einem ausreichenden Angebot. Bei Schlachtkühen sinkt zwar das Angebot, steht aber einer sehr ruhigen Nachfrage gegenüber. Teilweise wurden die Einkaufspreise sogar nochmals leicht reduziert.In Österreich ist das Jungstier-Angebot leicht gestiegen, bei weiblichen Schlachtrindern leicht rückläufig. Es ist noch keine zusätzliche Nachfrage eingetreten, daher bleiben insgesamt die Preise für Stiere, Ochsen, Kalbinnen und Kühe diese Woche unverändert. Bei Schlachtkälbern beginnt die Vermarktung für das Weihnachtsgeschäft. Die Preise haben nochmals deutlich angezogen. Bei Bioschlachtkälbern wurde bereits mit den Abnehmern der Weihnachtspreis bis Ende des Jahres vereinbart.
Preiserwartungen netto für KW 48/2009 (in Euro/kg):
• Stiere HK R2/3: 2,97 bis 3,03 Euro; Qualitätszuschlag für Stiere unter 21 Monaten: 0,05 Euro; Gütesiegelzuschlag: 0,15 Euro.
• Kalbinnen HK R2/3: 2,44 bis 2,50 Euro; unter 24 Monaten: Zuschlag bis zu 0,15 Euro.
• Kühe HK R2/3 (340 bis 370 kg): 1,85 bis 1,98 Euro.
• Kühe HK U2/3 (über 400 kg): 2,04 bis 2,17 Euro.
• Schlachtkälber HK R2/3: 4,95 bis 5,10 Euro.
• Bioschlachtkälber HK R2/3: 6,00 bis 6,20 Euro.
Zuschläge für:
• Biokalbinnen HK R2/3 (max. 24 Monate): 0,66 bis 0,68 Euro.
• Bioochsen HK R2/3 (max. 30 Monate): 0,48 bis 0,50 Euro.
Rudolf Rogl
Österreichische Rinderbörse


