Größer
Dass höchste Eile geboten ist, liegt nach Gahrs Meinung auf der Hand:
"Immerhin werden 50 Prozent unseres Fleischverbrauchs - 45 Prozent
dieses Fleisches kommen aus dem Ausland - außer Haus und somit in der
Gastronomie konsumiert. Ähnlich ist die Situation bei anderen
Lebensmitteln."Mittels eines Fünf-Parteien-Antrages ist jetzt Gesundheitsminister Alois Stöger am Zug. Für Gahr gibt es in diesem Zusammenhang zwei Baustellen: "Zum einen muss auf Europäischer Ebene gehandelt werden. Außerdem braucht es Änderungen im österreichischen Lebensmittelbuch".
"Kunstlebensmittel" auf den ersten Blick erkennen
Konkret müssten die Beurteilungskriterien geändert und die Ergebnisse klar und verpflichtet ausgewiesen werden, so dass beim Konsumenten keine Verunsicherung bestehe. "Kunstlebensmittel müssen mit einem Blick erkannt werden", verlang der Tiroler Abgeordnete.
Für Gahr ist auch wichtig, dass im Sinne der Konsumenten der "Gütesiegel-Dschungel" durchforstet wird. "Mit dem AMA-Gütesiegel haben wir eine bestens eingeführte und streng kontrollierte Marke. Darauf sollte man aufbauen und nicht jede Woche ein weiteres Siegel einführen", betont Gahr.







