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Konkret geht es dabei derzeit nach seinen Angaben um den sogenannten
Milchfonds mit insgesamt 300 Mio. Euro europaweit, davon 6,053 Mio.
Euro für Österreich. Dieser Betrag muss bis 30. Juni 2010 direkt den
Milcherzeugern zufließen. Die Verteilung erfolgt linear auf alle
Milchbauern, die eine Milchquote besitzen. "Das schafft für die
Bäuerinnen und Bauern einen kleinen Beitrag, dass sie Krisen mit
Unterstützung durchtauchen können", schloss der
ÖVP-Landwirtschaftssprecher.
In ganz Europa habe es in den letzten Monaten einen massiven Verfall des Milchpreises gegeben, erläuterte Grillitsch den Hintergrund und betont: "An vorderster Front hat sich unser Landwirtschaftsminister Berlakovich daher erfolgreich bemüht, in Wien einen Gipfel einzuberufen, um die Kommission zu ersuchen, für die Milchbauern zusätzliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Um diese Mittel auszahlen zu können, brauchen wir eine Novelle des Marktordnungsgesetzes, die wir heute im Ausschuss beraten und beschließen."







