Gemeinsam mit den Agrarlandesräten von Vorarlberg und Südtirol, Erich Schwärzler und Hans Berger, machte er einmal mehr unverhohlen deutlich, dass die Zukunft des ländlichen Raumes entscheidend von der EU-Agrarpolitik der nächsten Jahre abhängt. "Sollte die EU nach dem Jahr 2013 tatsächlich ihr landwirtschaftliches Förderregime ändern, besteht die große Gefahr, dass in Tirol ein massives Bauernsterben einsetzt. Die Verantwortlichen in Brüssel müssen sich dieser Tatsache bewusst sein. Deshalb bin ich nicht müde, dies auch in Brüssel immer wieder aufzuzeigen und davor zu warnen", kämpft LHStv. Steixner für Tirols Bauern und die Landwirtschaft. "Mit Initiativen wie Bewusst Tirol setzt die Tiroler Landesregierung alles daran, die heimischen Bäuerinnen und Bauern zu stärken. Mitentscheidend wird aber vor allem die Unterstützung aus Brüssel sein. Die Europäische Union muss der Berglandwirtschaft den Weg bereiten, damit diese auch in Zukunft funktionieren kann."
Der Tiroler Agrarreferent ist aber zuversichtlich, dass sich die Europäische Union ihrer Bedeutung in diesen Fragen bewusst wird: "Seit etwa einem Monat ist der gebürtige Lanser Georg Häusler als Kabinettschef der wichtigste Mitarbeiter des Agrarkommissars Dacian Ciolos. Wer, wenn nicht ein Tiroler, weiß um die Startnachteile und Eigentümlichkeiten der Berglandwirtschaft am Besten bescheid und kann hier entscheidende Maßnahmen setzen. Das erste Zusammentreffen war jedenfalls durchaus positiv, das Gesprächsklima von Tiroler zu Tiroler ist sehr gut. Somit sind die Vorzeichen vorsichtig optimistisch, dass Brüssel unsere Anliegen nachvollziehen kann. Ich werde mich jedenfalls weiterhin mit voller Überzeugung für das Überleben der Berglandwirtschaft einsetzen", verspricht Steixner.







