ÖKL-Praxisseminar “Feldspritzeneinsatz – effektiv und umweltgerecht“

Nicht nur das zunehmende Umweltbewusstsein, sondern auch die gesetzlichen Vorgaben verlangen eine nachzuweisende Sachkenntnis des Anwenders. Foto: agrarfoto.com

In Zusammenarbeit mit der Versuchswirtschaft der Universität für Bodenkultur in Groß Enzersdorf (NÖ) hält das ÖKL am Mittwoch, 31. Mai 2017 das eintägige Praxisseminar zum Thema „Feldspritzeneinsatz – effektiv und umweltgerecht“ ab.

Bedarf besteht zweifellos: Nicht nur das zunehmende Umweltbewusstsein, sondern auch die gesetzlichen Vorgaben verlangen eine nachzuweisende Sachkenntnis des Anwenders. Zugleich hat die Feldspritze den gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen, was auch von der AMA kontrolliert werden kann.

Mittwoch, 31. Mai 2017 von 9 bis 17 Uhr
BOKU/Standort Großenzersdorf, 31, 2301 Großenzersdorf bei Wien

Das Seminar (9 bis 17 Uhr) richtet sich an relativ „Fortgeschrittene“ und wird von Ulrich Lossie, einem auch für die DLG tätigen Fachmann der DEULA Niedersachsen, sowie Roman Hauer von der Bildungswerkstatt Mold (NÖ) abgehalten.

Das Seminar wird im Ausmaß von drei Stunden als Weiterbildung für den NÖ Sachkundeausweis anerkannt.

Im Theorie-Teil wird u.a. darüber gesprochen, dass die Verringerung des Mitteleinsatzes nur soweit sinnvoll ist, als dies nicht zu Resistenzen führt oder welche Pumpenleistung sinnvoll ist.

Es folgt die ausführliche Praxis: Der Düsentechnik wird durch Vorführungen am Prüfstand (mittels Stroboskopeffekt!) im Spannungsfeld zwischen notwendiger Benetzung und möglicher Wassereinsparung besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Aber auch die übrigen Baugruppen wie Rührwerk und Gestänge und die elektronischen Steuerung werden ebenso behandelt wie die Spritzenreinigung. Daneben wird die erforderliche persönliche Schutzausrüstung demonstriert, denn auch der Praktiker kann ungewollt zur Zielfläche von mitunter gesundheitlich kritischen Mitteln werden.

Die gesetzlichen Vorgaben Hauer unter dem Titel „Aktuelles und Erfahrungen zur gesetzlichen Überprüfung von in Gebrauch befindlichen Feldspritzgeräten“ in einem eigenen Teil.

Beim Seminar sind laut ÖKL die in Österreich maßgeblichen Hersteller bzw. Importeure mit ihren Feldspritzen vertreten und stehen für individuelle Gespräche zur Verfügung. Die Spritzen haben sich der Beurteilung der horizontalen und vertikalen Gestängestabilität bei der Überfahrt über normierte, Hindernisse (Keile) zu stellen.

Teilnahmegebühr:
für LandwirtInnen mit Betriebsnummer: 120 Euro
für TeilnehmerInnen ohne Betriebsnummer: 140 Euro

Weitere Infos und Anmeldung: http://oekl.at/oekl/bildungsprogramm/seminare/feldspritzen-mai-2017/

- Bildquellen -

  • Spritzen: © agrarfoto.com
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