Online-Plattform für Ersatzteile als zweite Chance für Restposten

BartsParts/Arno Verkleij
Auf der Online-Plattform BartsParts werden seltene Ersatzteile für landwirtschaftliche Maschinen weltweit angeboten und gesucht.

Wer mit Traktoren und anderen landwirtschaftlichen Maschinen handelt, hält oft große Ersatzteillager. Das ist eine wichtige Serviceleistung, denn die Kunden sind zu saisonalen Spitzen auf funktionierende Geräte angewiesen und können im Ernstfall nicht lange auf Reparaturen warten. Eine Menge dieser Ersatzteile wird am Ende aber nicht gebraucht. Spätestens wenn neue Modelle auf den Markt kommen, mutieren diese Restposten zu Ladenhütern. Sie nehmen Lagerplatz in Anspruch und verursachen dem Agrartechnikhändler empfindliche Kosten.

Angebot und Nachfrage weltweit zusammenbringen

Das niederländische Start-up BartsParts hat eine Online-Handelsplattform entwickelt, die scheinbar unverkäuflichem „dead stock“ eine zweite Marktchance eröffnet. Kunden aus aller Welt finden in der Datenbank von BartsParts mehr als 250.000 seltene Ersatzteile. Was in einer Region nicht mehr gebraucht wird, ist in anderen Erdteilen noch gefragt.

Die Gründer von BartsParts, die selbst im Agrarmaschinenhandel tätig waren, wollen „Angebot und Nachfrage durch E-Commerce bestmöglich zusammenbringen – einfach, grenz­überschreitend, unterstützend“. Ihre Vermittlungsidee hat die Jury des Agro Innovation Lab (AIL) überzeugt und wird im Rahmen des aktuellen Acceleration Programms mit Mentoren und Know-how unterstützt. Das AIL ist ein Tochterunternehmen der RWA Raiffeisen Ware Austria und der BayWa. „Wir sind an innovativen Ideen aus allen agrarischen Bereichen interessiert“, erklärt RWA-­­Generaldirektor Reinhard Wolf.

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