Rindermarkt KW 23/2019: Angebot an Jungstieren etwas schwächer

Die Schlachtrinderpreise bleiben vor allem in Deutschland weiterhin unter Druck. Trotz geringer Stückzahlen übertreffen sie die Nachfrage der Schlachtunternehmen. Durch die teils hochsommerlichen Temperaturen geht das Kaufinteresse an Rindfleisch weiter zurück. Sowohl bei Jung­stieren als auch bei weiblichen Tieren sind die Preise in Deutschland leicht rückläufig.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren, welches seit Wochen auf einem sehr hohen Niveau war, erstmalig etwas rückläufig. Die Nachfrage stellt sich seitens des Lebensmitteleinzelhandels für die Jahreszeit als normal dar. Trotzdem konnte mit der Schlachthofbranche für diese Woche keine einheitliche Preisbildung erzielt werden.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot auf einem normalen Niveau und entspricht der Nachfrage, die Preise sind stabil.
Bei Schlachtkälbern übertrifft das Angebot die Nachfrage, die Preise sind leicht rückläufig.

Preiserwartungen für Woche 23/2019 (3. bis 9. Juni 2019)
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise in Euro/kg, netto, ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!)

Jungstier HK R2/3                                         ausgesetzt (zuletzt KW 12: 3,50)
Kalbin HK R2/3                                             € 3,00    (=)
Kuh HK R2/3                                                € 2,37    (=)
Schlachtkälber HK R2/3                                 € 5,35    (–0,10)

Werner Habermann, Arge Rind

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