Rindermarkt KW 04/2017: Jungstiere – diese Woche zwei Cent minus

Trotz verhaltenem Angebot geben Stiere und Ochsen leicht nach; auch bei weiblichen Schlachtrindern gibt es ein Tauziehen um die Notierung

 ©Agrarfoto.at
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Aufgrund der tief winterlichen Temperaturen wird aus wichtigen Produktionsregionen der EU von einer rückläufigen Abgabebereitschaft der Rinderbauern berichtet. Die Preise sind daher in allen Kategorien überwiegend stabil, regional kann es sogar zu leichten Preisverbesserungen kommen.

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren ausgeglichen. Die Preise für Jungstiere und Ochsen sind jedoch nochmals leicht rückläufig.
Bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot weiterhin knapp. Aufgrund von Preisrückgängen in der Exportvermarktung bei Kühen und Kalbinnen war die Preiszusage einzelner Schlachthöfe für stabile Notierungen zu Redaktionsschluss noch nicht gegeben.
Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise sind unverändert.

Preiserwartungen netto für Woche 04 / 23. bis 29. Jän. 2017
(Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen)

Jungstier HK R2/3           3,60 Euro    (-0,02)
Kalbin HK R2/3                k.N.             (Vorwoche 3,14)
Kuh HK R2/3                    k.N.             (Vorwoche 2,27)
Schlachtkälber HK R2/3   5,95 Euro    (=)

Rudolf Rogl, Österr. Rinderbörse

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