Schmuckenschlager zu Budget: Regierung bekennt sich zu Pariser Klimazielen

Im Kampf gegen den Klimawandel steht eines ganz oben: der Ausbau der erneuerbaren Energien.

„Die Ausgabenobergrenze für den Umweltbereich wird 2018 um 19 Mio. Euro auf künftig 627 Mio. Euro steigen, in Summe kommt es also zu keinen finanziellen Einschränkungen im Umweltbereich. Und Anreizsysteme wie zum Beispiel Umweltförderung im Inland, ,klima:aktiv’ oder ,klima:aktiv mobil’ werden weitergeführt“, erklärte ÖVP-Umweltsprecher Abg. z. NR Johannes Schmuckenschlager zur Kritik am kürzlich präsentierten Umweltbudget.

Eine der größten globalen Herausforderungen für die nächsten Jahrzehnte auf dem Gebiet des Umweltschutzes sei zweifellos die Reduktion des durch den Menschen verursachten Klimawandels. Schmuckenschlager wies darauf hin, dass sich Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger erst kürzlich im Wirtschaftsausschuss mit Nachdruck zu den Pariser Klimazielen und insbesondere zum Ausbau erneuerbarer Energieträger ausgesprochen habe. Die Regierung verfolge bei ihrer Energiestrategie einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Bereiche umfasse – vom Strom bis zur Mobilität, von den Gebäuden bis zur Industrie. Österreich werde sich zudem im Rahmen seiner EU-Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr 2018 in Klima- und Energie-Fragen einbringen und alles daransetzen, um einen hohen Anteil bei erneuerbaren Energien zu erreichen, so der ÖVP-Umweltsprecher.

„Wichtig in diesem Bereich ist aber, dass wir alle an einem Strang ziehen“, appellierte Schmuckenschlager an alle Beteiligte im Umweltbereich für eine gute Zusammenarbeit, „damit Österreich hier in eine gute Zukunft gehen kann.“

Kommenden Dienstag, 3. April, wird Köstinger gemeinsam mit Verkehrsminister Nobert Hofer die Klima- und Energiestrategie der Österreichischen Bundesregierung präsentieren.

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  • Biogasanlage J 28 ID47214: © Agrarfoto.com
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