Schweinemarkt 16/17-2017
Markt bleibt auch nach Ostern leer gefegt

Ö-Börse notiert trotz verkürzter Schlachtwoche unverändert. Stückzahlen und Schlachtgewichte unter Vorjahresniveau.

Auf den EU-Schweinemärkten verknappt sich seit Jahresbeginn das Angebot. Foto: Agrarfoto.com

Schlachtreife Schweine bleiben in diesem Jahr auch nach Ostern gefragt. Das stabile Preisgefüge am Schweinemarkt behauptet sich trotz feiertagsbedingt verkürzter Schlachtwochen und des um diese Zeit verstärkten Eierkonsums, der üblicherweise zu Lasten des Schweinefleischkonsums geht.
In Deutschland (=) belebt traditionell der Start in die Spargelsaison die Nachfrage nach Schinkenprodukten. Offen bleibt derzeit, wie weit die winterlichen Temperaturen in weiten Teilen Europas die Spargelwelle sowie auch die zuletzt spürbaren Impulse bei Grillartikeln einbremsen.

Auch in Österreich bleibt der Schweinemarkt nach Ostern leer gefegt. Die Schlachtzahlen wie auch die Schlachtgewichte liegen unter Vorjahresniveau. Am ebenfalls ausgewogenen Fleischmarkt zeigt man sich überwiegend zufrieden, wenngleich auch hierzulande die Rückkehr von Väterchen Frost zumindest für das Geschäft mit Grillartikeln als hinderlich bewertet wird.

Bei der Preisfixierung an der Ö-Börse verständigte man sich vor diesem Hintergrund rasch auf ein Beibehalten des Vorwochenniveaus.

Preise KW 16/17-2017 (Marktbericht vom 20. April 2017):

Mastschweine-Notierungspreis:   1,69 Euro (=)
Berechnungsbasis:                     1,59 Euro

Zuchten-Notierungspreis:           1,44 Euro (=)
Berechnungsbasis:                     1,34 Euro

Johann Schlederer; VLV

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  • Biologische Schweinehaltung 4 ID76907: © Foto: Agrarfoto.com
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