Schweinemarkt KW 04/2017: Preisgefüge wieder stabiler

Die zuletzt orientierungslose Preisbildung gewinnt durch ein knappes Angebot wieder an Stabilität

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Das eher schwächer tendierende Angebot an schlachtreifen Schweinen bringt zunehmend Stabilität in die zuletzt orientierungslose Preisbildung. Die EU weit tiefwinterlichen Temperaturen verzögern derzeit die Schlachtreife der Schweine, während sich der Absatz nach den Feiertagsturbulenzen quer durch die Branche zu normalisieren beginnt. Demzufolge fixierte die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften in Deutschland auf Vorwochenniveau. Auch die anderen Mitgliedsstaaten schreiben seitswärts.

In Österreich war in der abgelaufenen Woche der Schweinemarkt noch reichlich versorgt. Vereinzelt musste man Überhänge in die neue Woche mitnehmen. Da das frische Angebot aber klar unterdurchschnittlich ausfiel, ist für die neue Woche von einem geräumten Markt auszugehen. In der Konsequenz fixierte die Ö-Börse den Preis auf unverändertem Niveau.

Tendenz: Anzeichen auf Anhalten der Stabilisierungstendenz überwiegen.
Aktuelles Motto: Je dicker das Eis desto stabiler der Preis!

Preise KW 03-04 2017 (Marktbericht vom 19. Jänner 2017):

Mastschweine-Notierungspreis: 1,48 Euro (=)
Berechnungsbasis:                     1,38 Euro

Zuchten-Notierungspreis:           1,29 Euro (=)
Berechnungsbasis:                     1,19 Euro

Johann Schlederer; VLV

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