Schweinemarkt KW 50-51/2018: Schlachtung und Zerlegung laufen auf Höchstdurchsatz

Mengenrallye allerdings ohne Preisrallye – von den Schlachtschweinen bis zum Schweinefleisch läuft die Wertschöpfungskette derzeit auf Höchstdurchsatz. Weil es aber bereits seit Wochen nicht an Nachschub mangelt, treten die Preise auf der Stelle. In Deutschland (+/-0,00) wird am Fleischmarkt von einem beginnenden Rückgang der Geschäftsaktivitäten Richtung Fleischindustrie berichtet. Allerdings könnte kurz vor Weihnachten das Frischfleischgeschäft insbesondere bei Edelteilen noch einmal richtig in Schwung kommen. Insgesamt bleibt es EU-weit bei weitgehend ausgewogenen Verhältnissen.

Auch in Österreich herrscht kurz vor Weihnachten voller Andrang bei den Abladestationen der Schlachtbetriebe. Die außerordentlich hohen Schweineanmeldungen und -anlieferungen sind auch dem Blick auf den Kalender geschuldet, der einen umfassenden Ausfall an Schlachtkapazität zwischen den Feiertagen anzeigt. Fleischwirtschaft und Fleischhandel sind aber trotz Vollauslastung nicht in der Lage, das umfangreiche Angebot an frischen Schlachtschweinen zeitnah zur Gänze abzuarbeiten. In Anlehnung an die europäische Preissituation wurde auch an der Ö-Börse der Preis auf unverändertem Niveau fixiert.

Preise KW 50/51 (Marktbericht vom 13. Dezember 2018):

Mastschweine-Notierungspreis:     1,37 Euro    (=)
Berechnungsbasis:                       1,27 Euro

Zuchten-Notierungspreis:               1,07 Euro  (=)
Berechnungsbasis:                         0,97 Euro

Johann Schlederer, VLV

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