Anlässlich des Welttierschutztages diskutierten Vertreter des Bauernbundes, der Landwirtschaftskammer, der Tierärztekammer und der Veterinärmedizinischen Universität Wien über Probleme und Herausforderungen der tierärztlichen Versorgung in Österreich.

Einer umfassenden Diskussion über Probleme und Herausforderungen der tierärztlichen Versorgung in Österreich stellten sich hochrangige Vertreter des Bauernbundes, der Landwirtschaftskammer, der Tierärztekammer und der Veterinärmedizinischen Universität Wien anlässlich des internationalen Tierschutztages, der jährlich am 4. Oktober gefeiert wird. Für Bauernbund-Präsident Abg. z. NR Georg Strasser und ÖVP-Tierschutzsprecher Abg. z. NR Franz Eßl ist klar: „Wir brauchen neue Ideen, um eine flächendeckende Versorgung auch in Zukunft sicherstellen zu können.“

“Während andere den Tierschutztag zum Anlass nehmen, um zu klagen und zu kritisieren, setzen wir uns zusammen, um neue Strategien für Tierwohl, Tiergesundheit und eine Attraktivierung des Tierarztberufes zu erarbeiten“, erklärte Strasser und wies auf die Notwendigkeit der guten Koordinierung von Bauernschaft und Tierärzteschaft hin. „Für uns ist nicht nur die humanmedizinische Versorgung in allen Regionen des Landes von großer Bedeutung, sondern eben auch die veterinärmedizinische.“

Eßl betonte: „Für alle Tierhalter muss das Wohl der Tiere an oberster Stelle stehen. Gerade Bäuerinnen und Bauern nehmen diese hohe Verantwortung sehr ernst, denn nur gesunde Tiere bieten eine solide Basis für ihr Wirtschaften am bäuerlichen Hof. Und nur sie sichern der Bevölkerung hohe heimische Lebensmittelqualität.“ In Österreich gelten sehr hohe Standards in der Tierhaltung aber auch in der Verarbeitung. „Das führt auch zu höheren Investitions- und Betriebskosten, die aber nicht automatisch abgegolten werden“, so Eßl. Er appellierte an die Konsumenten: „Wer es mit artgerechter Tierhaltung wirklich ernst meint, muss unsere regionalen bäuerlichen Produkte kaufen.“

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  • DSC 0529: Bauernbund
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