Weiterbildung erhält höheren Stellenwert

Von der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik: Rektor Dr. Thomas Haase und Veronika Hager, Leiterin des Zentrums für Weiterbildung und Drittmittelprojekte. Foto: Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik

Erstmals sollen landwirtschaftliche Weiterbildungen aus der Praxis europaweit anerkannt werden. Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik in Wien unterstützt die österreichischen Bäuerinnen und Bauern ihre Bildungsangebote transparent darzustellen.

Bildung ist der Motor für Innovationen in der Landwirtschaft. Die Hochschule setzt sich für die Anerkennung von praxisnahen Weiterbildungen ein. Durch den “Nationalen Qualifikationsrahmen” werden in Österreich Aus- und Weiterbildungen in acht Niveaustufen eingeteilt. So wird mit dem Abschluss einer Fachschule die Stufe 4 erreicht, ein “Landwirtschaftlicher Meister” ist auf der Stufe 6 angesiedelt.

„Nun können auch Bildungsangebote wie Zertifikatslehrgänge erstmals international vergleichbar zugeordnet werden. Das erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Landwirtschaft“, erklärt Dr. Thomas Haase, Rektor der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik.

Die Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik versteht sich österreichweit die einzige Servicestelle für den Agrar- und Umweltbereich und unterstützt Anbieter von Bildungsangeboten bei der Einstufung. Die Zuordnung hat praktische Auswirkungen für Lernende und Berufstätige. Durch die transparente Darstellung der Qualifikationen entstehen neue Möglichkeiten am europäischen Bildungs- und Arbeitsmarkt. Unternehmen wird eine zusätzliche Unterstützung bei Personalentscheidungen geboten.

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