Eine ausgewogene Fruchtfolge mit Winter- und Sommerungen, der Einsatz von Herbiziden mit unterschiedlichen Wirkmechanismen im Rahmen der Fruchtfolge und ein gelegentlicher Pflugeinsatz sind die wichtigsten Bausteine beim vorbeugenden Resistenzmanagement. Der Wirkmechanismus bei Herbiziden wird mit dem HRAC-Code (A, B, C, F, G, O, usw.) gekennzeichnet.

Quelle: Bayer Austria
Das sind die Herbizidempfehlungen für Getreide fürs neue Jahr.

Zypar: Zielführend und zuverlässig gegen Unkräuter

Das Getreideherbizid Zypar enthält mit Florasulam (HRAC-Code: B) und Arylex (HRAC-Code O) zwei Wirkmechanismen mit breitem, überlappendem Wirkungsspektrum. Deshalb können auch Vogelmiere, Kamille, Weißer Gänsefuß oder Ausfallsonnenblume bekämpft werden, die gegenüber Sulfonylharnstoffen (HRAC-Code B) resistent sind. Arylex, ein Wuchsstoff der neuesten Generation, wirkt auch bei kalter Witterung (bis 2°C Durchschnittstemperatur) oder niedriger Luftfeuchte zuverlässig. Er unterstützt deshalb auch bei ungünstigen Bedingungen zuverlässig die Wirkung von Florasulam. Deshalb ist Zypar ein wertvoller Beitrag zum Resistenz-Management.

Quelle: Bayer Austria
Wirkung von Zypar gegen Kornblume.

Es wirkt breit gegen Klettenlabkraut, Kamille, Klatschmohn, Gänsefuß/Melde, Taubnessel, Vogelmiere, Distel, Kornblume, Storchschnabel und viele mehr. Aufgrund der hervorragenden Getreideverträglichkeit kann Zypar sehr lange eingesetzt werden, bis zu voll entwickeltem Fahnenblatt oder auch auf taufeuchten Beständen. Es ist zudem breit mischbar mit Blattdüngern, wie zum Beispiel Harnstoff, Bayfolan S, Wuchsreglern, Insektiziden oder Fungiziden. Im Rahmen der Fruchtfolge können alle Kulturen nachgebaut werden. Zypar ist in allen Getreidearten (außer Hafer) mit einem Liter pro Hektar bis zum entwickelten Fahnenblatt zugelassen. Gegen Windhalm beispielsweise in Wintergerste wird eine Mischung mit 0,8 kg pro Hektar Artist beziehungsweise einem halben Liter pro Hektar Atlantis OD in Weizen, Roggen oder Triticale empfohlen. Atlantis OD erfasst mit 0,75 l/ha auch Flughafer und mit 1 l/ha auch Raygräser oder Ackerfuchsschwanz in Weizen (inklusive Durum) oder Triticale.

Quelle: Bayer Austria
Husar bereitet wahre Freude.

Husar Plus: Einfache und preiswerte Komplettlösung

Mit Husar Plus steht aber auch eine einfache und preiswerte Komplettlösung gegen Windhalm, Flughafer, Raygräser und Unkräuter in Winterweizen, Roggen, Triticale sowie Sommergerste und Durum zur Verfügung. Vorbeugendes Resistenzmanagement bedeutet auch, dass Unkräuter im frühen, empfindlichen Stadium mit optimaler Spritztechnik (gute Benetzung) und idealen Anwendungsbedingungen (wüchsige Witterung, höhere Luftfeuchte) bekämpft werden sollen.

Gegenseitige Förderung durch Kombi von Wirkstoffen

Bei der Kombination von Wirkstoffen kann es zu einer gegenseitigen Förderung (Synergismus) oder Hemmung (Antagonismus) kommen. Die Mischung von Atlantis OD und Zypar hat einen Synergismus auf Ungräser und Unkräuter gezeigt. Synergismus kann auch bei anderen Produktkombinationen genutzt werden.

Resistenzmanagement in der Fruchtfolge bei Mais, Soja und Rübe

Im Mais ist dieser bei Laudis (HRAC-Code: F2) und Aspect Pro (HRAC-Code: C1, K3) vorhanden. Diese sulfonylharnstoff-freie Kombination zeichnet sich durch eine hervorragende Verträglichkeit bei jeder Witterung sowie extrem schnelle Blatt- und Bodenwirkung gegen Hirsen und Unkräuter aus. Die drei Wirkungsmechanismen der Kombination leisten einen wertvollen Beitrag zur Resistenzvorbeugung. Capreno (HRAC-Code: F2, B) und Aspect Pro (HRAC-Code: C1, K3) enthält noch einen weiteren Wirkungsmechanismus, der die Sicherheit bei großer Kamille, Ampfer, Zaunwinde, Weidelgras oder Resten von Begrünungen weiter erhöht.
In der Sojabohne trägt der Einsatz von Artist (HRAC-Code: C1, K3) im Vorauflauf wesentlich zur Resistenzvorbeugung gegen Sulfonylharnstoffe bei. Auf einzelnen Feldern wurde bereits sulfonylharnstoff-resistenter Amarant, Hirse oder Gänsefuß nachgewiesen. Diese werden, Bodenfeuchte bis zwei Wochen nach der Anwendung vorausgesetzt, mit Artist neben anderen Unkräutern inklusive Ambrosia gut bekämpft.
In der Rübe stehen mit Target Compact (HRAC-Code: C1), Betanal MaxxPro (HRAC-Code: C1, N), Gallant Super (HRAC-Code: A) und Debut (HRAC-Code: B) Produkte mit unterschiedlichen Wirkmechanismen zur Verfügung.

Vorbeugendes Resistenzmanagement ist wichtig, weil keine neuen Wirkmechanismen zur Verfügung stehen werden, und resistente Unkräuter die Kosten der Bekämpfung massiv erhöhen oder unmöglich machen können. Weitere Informationen sind unter anderem im Feldbauratgeber von Bayer Austria erhältlich oder auf der Webseite unter www.agrar.bayer.at

Pfl. Reg. Nr.: Zypar 3383, Husar Plus 3566, Atlantis OD 3253, Laudis 2912, Aspect Pro 2947, Capreno 3683, Artist 2913, Betanal MaxxPro 3017, Target Compact 3606, Gallant Super 3382, Debut 2521Anzeige

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  • Das sind die Herbizidempfehlungen für Getreide fürs neue Jahr.: Bayer Austria
  • Wirkung von Zypar gegen Kornblume.: Bayer Austria
  • Husar bereitet wahre Freude.: Bayer Austria
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