Demnächst läutet für Kinder und Jugendliche in Österreich wieder die Schulglocke. Für viele beginnt damit das erste Schuljahr überhaupt, für andere das letzte. Viele Schülerinnen und Schüler schlagen momentan den Weg in eine land- und forstwirtschaftliche Ausbildung ein. Bemerkenswert ist, dass viele Pflichtschulen mit sinkenden Schülerzahlen zu kämpfen haben, während landwirtschaftliche Schulen weiterhin großen Zuspruch erfahren. Laut Landwirtschaftsministerium besuchen derzeit rund 17.000 Schülerinnen und Schüler eine land- und forstwirtschaftliche Schule. Erfreulich ist dabei auch die hohe Abschlussquote: Rund 96 Prozent beenden ihre Ausbildung erfolgreich. Das spiegeln auch die Ergebnisse der diesjährigen Reife- und Diplomprüfungen an den höheren land- und forstwirtschaftlichen Schulen wider: Mehr als 700 Absolventinnen und Absolventen haben heuer ihre Matura erfolgreich abgelegt. Ebenso positiv entwickelt sich der Frauenanteil. Mittlerweile ist beinahe jede zweite Person an einer land- und forstwirtschaftlichen Schule weiblich.
Der Erfolg dieser Schulen ist wohl vor allem auf ihr vielfältiges Ausbildungsangebot zurückzuführen. Österreichweit reichen die Fachrichtungen von Obst-, Wein- und Gartenbau über Lebensmitteltechnologie bis hin zur Forstwirtschaft. Hinzu kommen nicht nur die höheren Bundeslehranstalten, sondern auch zahlreiche Fachschulen, die ein breites Spektrum an praxisnahen Ausbildungsmöglichkeiten bieten. Angesichts dieser Vielfalt überrascht es kaum, dass land- und forstwirtschaftliche Ausbildungen bei jungen Menschen so gefragt sind.
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