Deutz-CEO Sebastian Schulte dazu: „Mit FFG wird Deutz zu einem zentralen Akteur im Verteidigungsbereich. Das ist ein Meilenstein auf unserer Transformation zu einem breit aufgestellten Industrieunternehmen mit Lösungen für Energie, Mobilität, Verteidigung und einem starken Servicegeschäft.“ Bereits im Juli hatte Deutz den vereinbarten Erwerb von 100 Prozent der FFG-Anteile öffentlich gemacht. Der Kaufpreis wurde mit rund 1,6 Mrd. Euro angegeben.
FFG wird künftig den Kern des Deutz-Defense-Geschäfts bilden. Das Flensburger Unternehmen gilt als führender europäischer Anbieter militärischer Land- und Spezialfahrzeuge. Mit über 1.100 Mitarbeitenden an neun Standorten produziert, wartet und modernisiert FFG militärische Maschinen. Dazu zählen Berge- und Schützenpanzer, Mannschaftstransporter oder Spezialfahrzeuge. FFG entwickelt zudem eigene Plattformen und ist Fertigungspartner in multinationalen Rüstungsprogrammen der NATO. Bei Deutz verweist man auch darauf, dass FFG 2025 einen Umsatz von rund 760 Mio. Euro erwirtschaftet hat und seit 2023 um rund 50 Prozent pro Jahr gewachsen ist; FFG soll im nächsten Jahr einen Umsatz von deutlich über 1 Mrd. Euro erwirtschaften – bei einer Marge von über 20 Prozent.
Das „Closing“ der Transaktion wird nach Erteilung der noch ausstehenden Freigaben Ende 2026 bis Anfang 2027 erwartet. Daran anschließend wird die beschlossene Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erfolgen, im Zuge derer die FFG-Eigentümerfamilien mit bis zu 29,9 Prozent zu Ankeraktionären von Deutz werden.
:format(png):quality(60))
:format(png):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:format(jpeg):quality(60))
:quality(60))
:quality(60))
:format(png):quality(60))