Hitze und Ozon verschärfen Belastung für Allergiker

Die Pollensaison bringt heuer für viele Allergikerinnen und Allergiker eine besonders hohe Belastung. Neben Gräserpollen und Pilzsporen verstärken auch hohe Temperaturen und bodennahes Ozon die Beschwerden. Fachleute sehen zudem Auswirkungen des Klimawandels auf die Ausbreitung allergener Pflanzen.

Mann schneuzt sich

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Das erste Halbjahr 2026 war für Allergikerinnen und Allergiker besonders herausfordernd. Nach einer intensiven Belastung durch Birken und andere Frühblüher im Frühjahr stehen derzeit vor allem Gräserpollen und Pilzsporen im Mittelpunkt. Im Hoch- und Spätsommer werden Kräuterpollen wie Beifuß und Spitzwegerich erwartet. In Ost- und Südostösterreich kommt zusätzlich Ambrosia hinzu, die als besonders allergieauslösende Pflanze gilt. Neben den Pollen selbst beeinflussen auch hohe Temperaturen die Belastung. Nach Angaben von Allergologen werden die Schleimhäute durch Hitze empfindlicher. Gleichzeitig kann bodennahes Ozon die Eigenschaften der Pollen verändern und deren allergenes Potenzial erhöhen. Besonders in dicht verbauten und stark aufgeheizten Siedlungsräumen kann die Belastung dadurch zusätzlich steigen.

Klimawandel verändert die Pollensaison

Langfristig beobachten Fachleute Veränderungen durch den Klimawandel. Steigende Temperaturen und mildere Winter begünstigen die Ausbreitung allergener Pflanzen in höhere Lagen. Dadurch verkleinern sich Regionen mit geringer Pollenbelastung. Für Betroffene bedeutet das häufig längere Pollensaisonen und weniger Möglichkeiten, belastungsarme Gebiete aufzusuchen.

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