Boss 5300 Master

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Pöttinger: Umsatzkurve zeigt wieder nach oben

Pöttinger Landtechnik GmbH hat im Geschäftsjahr 2025/26 (Stichtag 31. Juli 2026) einen Umsatz von 485 Mio. Euro erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von fünf Prozent.

Damit zeigt nach dem Rekordjahr 2022/23 mit 641 Mio. Euro Umsatz und darauffolgenden Rückgängen (461 Mio. Euro 2024/25) die Geschäftsentwicklung wieder nach oben. Bei Pöttinger freut man sich insbesondere über die Dynamik im Bereich der Grünlandtechnik. „Die Marktanteile bleiben auf hohem Niveau und konnten bei Heugeräten und Ladewagen sogar ausgebaut werden“, so das Unternehmen in einer Presseaussendung.

90 Prozent gehen in den Export

Bei einer seit vielen Jahren stabilen Exportquote von ca. 90 Prozent gehören Frankreich und Deutschland zu den wichtigsten Exportmärkten. Unabhängig davon sollen heuer „überdurchschnittliche Zuwächse im Vergleich zur Vorjahresperiode“ im wichtigen Heimmarkt Österreich erarbeitet worden sein.

Logistikcenter im Ausbau

Mit dem internationalen Ersatzteil-Logistikcenter in Taufkirchen (OÖ) und 17 dezentralen Lagern in Europa, Amerika, Asien und Australien will Pöttinger weltweit für eine schnelle, langfristige und zuverlässige Versorgung mit Verschleiß- und Ersatzteilen sorgen. Der Ausbau des globalen Ersatzteil-Logistikcenters in Taufkirchen soll diese Versorgung auch künftig sichern. Die Bauarbeiten starteten im März 2026 und sollen bis Dezember 2026 abgeschlossen sein. Zusätzliche 3.000 Quadratmeter Hallenfläche erhöhen die Kapazitäten, eine vierte Gasse im automatischen Kleinteilelager (AKL) schafft 10.000 zusätzliche Lagerplätze. Auch das Palettenlager wird erweitert: Künftig stehen 17 statt zehn Reihen zur Verfügung.

Rund 2.100 Mitarbeiter – minus ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr – beschäftigt Pöttinger aktuell. 1.173 arbeiten in Österreich, 407 in Tschechien, 208 in Deutschland, 76 in Italien und 217 in den weiteren Pöttinger-Niederlassungen weltweit.

An fünf Standorten produziert Pöttinger Landmaschinen. Zwei Werke befinden sich in Österreich (Grieskirchen und St. Georgen bei Grieskirchen), je eines in Deutschland (Bernburg), Tschechien (Vodňany) und Italien (San Vito al Tagliamento). Der weltweite Vertrieb erfolgt über den Landtechnikhandel.

Wichtige Maschinen- und Software-Neuheiten von Pöttinger

Für die App Harvest Assist veröffentlichte Pöttinger 2026 ein wesentliches Update. In der neuen Version 4.0 visualisiert die Software Standorte, organisiert Abläufe, trackt und navigiert Erntemaschinen. Mit Harvest Assist 4.0 stärkt Pöttinger klar seine Position in der digitalen Landtechnik.

Bei den Maschinen-Neuheiten sind die pneumatische Aufbausämaschine Aerosem M, die Fronttank-Sämaschine Aerosem F und der Synkro-Universalgrubber hervorzuheben. Für die Puro H 3000 hat Pöttinger nach eigenen Angaben die Testphase erfolgreich abgeschlossen, die Pöttinger-Einzelkornsämaschine steht nun kurz vor Markteinführung.

Im Bereich der Grünlandtechnik sorgten die automatische Schwadablage für das Novacat V Mähwerk sowie der Siliermitteltank Liquido F für Aufsehen. Bei den Ladewagen gab es gleich zwei Neuheiten: Der Profi 5000, konzipiert als leistungsstarkes, leichtzügiges Modell der Rotorklasse, und der Förderschwingenladewagen Boss 5000.

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Die Einzelkornsämaschine Puro H 3000

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