Die Schlachtrindermärkte entwickeln sich EU-weit etwas differenziert. In Deutschland herrschen durchwegs stabile Marktverhältnisse. Im Jungstierbereich ist das Angebot nach wie vor ausreichend. Inwieweit sich das Ende des Wirtschaftsjahres auf Angebot und Preise auswirkt, bleibt offen. Experten gehen davon aus, dass das Angebot leicht steigen wird und die Preise etwas unter Druck kommen könnten. Kalbinnen- und Schlachtkuhpreise notieren in Deutschland stabil, wobei regionale Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland herrschen.
Österreichischer Rindermarkt mit freundlicher Preistendenz
In Österreich befindet sich das Angebot im Jungstierbereich, ähnlich wie in den letzten Wochen, auf einem durchschnittlichen Niveau, bei gleichzeitig noch freundlicher Nachfrage. Die hohen Temperaturen der kommenden zwei Wochen werden die Nachfrage etwas nach unten drücken. Dennoch gelang es den Erzeugergemeinschaften, die Preisnotierungen leicht nach oben anzupassen. Der Widerstand der Schlachtunternehmen nimmt jedoch zu. Darum gilt weiterhin die Empfehlung, fertige Stiere zu vermarkten und nicht zu spekulieren, da sich die Marktsituation im Juli traditionell nicht verbessert.
Bei Schlachtkühen ist das Angebot nach wie vor etwas unterdurchschnittlich, bei einer sehr guten Nachfrage, vor allem im Export Richtung Schweiz, aber auch im Inland. Die Kalbinnen- und Kuhpreise tendieren nochmals leicht nach oben.
Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 26/2026 (22.06. – 28.06.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 5,98
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 8,55
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