Schlachthälften von Rindern hängen in einem hellen Kühlhaus

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Rindermarkt KW 32/'26: Unterschiedliche Entwicklungen in Europa

Die Schlachtrindermärkte zeigen sich EU-weit überwiegend ausgeglichen. Lediglich in jenen Ländern, die von Trockenheit und Futtermangel betroffen sind, herrscht nach wie vor Druck auf dem Schlachtkuhmarkt.

In Deutschland wird derzeit der Handel mit Jungstieren von den Marktteilnehmern als verhalten beschrieben. Die angebotenen Stückzahlen fallen zwar gering aus, die Nachfrage gestaltet sich jedoch entsprechend. Somit bleiben die Notierungen unverändert.

Jungstiere stabil, Kühe unter Druck

In Österreich ist der Jungstiermarkt von einem ruhigen Angebot und einer für die Jahreszeit trotz der hohen Temperaturen zufriedenstellenden Nachfrage gekennzeichnet. Die Preise notieren leicht nach oben.

Ganz anders stellt sich der Schlachtkuhmarkt dar. Aufgrund der Hitze und des dadurch entstehenden Futtermangels werden Schlachtkuhverkäufe vorgezogen, was zu extrem hohen Angebotsmengen führt. Dies löst Engpässe in der Schlachtung und Zerlegung aus. Zusätzlich gestalten sich die Exportmärkte sehr herausfordernd. Die Schweiz-Kontingente sind höchstwahrscheinlich bis Mitte/Ende August ausgesetzt. Besonders betroffen sind schwächere Qualitäten und mittlerweile auch Bio-Kühe. Die Preise notieren nochmals nach unten, zusätzlich der Fett-1-Abschlag und der Bio-Aufschlag.

Kalbinnen notieren gleich zur Vorwoche, ebenso wie Schlachtkälber.

Preiserwartungen für Woche 32/2026 (03.08. – 09.08.2026)

Jungstier HK R2/3                                        ausgesetzt

Kalbin HK R3                                                € 5,78

Kuh HK R2/3                                                 ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3                               € 8,55

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