Schlachthälften von Rindern hängen in einem hellen Kühlhaus

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Rindermarkt KW 38/'26: EU-Schlachtrindermarkt uneinheitlich

Wie in den letzten Wochen entwickeln sich die EU-Märkte uneinheitlich. In Deutschland ist der Schlachtrindermarkt im Wesentlichen stabil. Das Aufkommen im Jungstierbereich ist von eher überschaubaren Mengen geprägt. Bei weiblichen Schlachtrinder hat der Druck in der Vermarktung nachgelassen. Somit herrscht eine ausgeglichene Marktlage.

In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich auf einem für diese Jahreszeit durchschnittlichen Niveau. Die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels und Gastronomiegroßhandels ist aufgrund der kühleren Temperaturen etwas lebhafter als in den letzten Wochen. Mittelfristig könnte sich die Sperre für brasilianisches Rindfleisch ab November positiv auswirken. Die Preise notieren nach oben.

Schlachtkühe weiterhin knapp

Wie bereits in den letzten beiden Wochen, ist das Angebot bei den Schlachtkühen rückläufig. Die vorgezogenen Schlachtungen im August wirken immer noch nach, speziell in Oberösterreich und Niederösterreich kommen wenig Kühe zur Vermarktung. Auch von den alpinen Regionen im Westen ist die Anlieferung relativ ruhig. Aufgrund des knappen Angebots konnten die Notierungspreise abermals angehoben werden. Ebenso stieg der Biokuh-Zuschlag.

Die Preise bei Schlachtkalbinnen notieren ebenfalls nach oben. Bei Schlachtkälbern sind die Preise stabil zur Vorwoche.

Preiserwartungen für Woche 38/2026 (14.09. – 20.09.2026)

Jungstier HK R2/3                                        ausgesetzt

Kalbin HK R3                                                 € 5,93

Kuh HK R2/3                                                  ausgesetzt

Schlachtkälber HK R2/3                               € 8,55

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