Schlachthälften von Schweinen hängen in einem hellen Kühlhaus

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Schweinemarkt KW 38/'26: Frustration bei Bauern und Schlachthöfe

Die unerwartete hohe Preisrücknahme von 15 Cent in Deutschland sorgte gestern für enorme Ratlosigkeit auch in der Schlachthofbranche.  Der hohe Preisabstand der österreichischen Notierung zu Deutschland und die hohe Preisrücknahme stellt auch unsere Abnehmer vor großen Herausforderungen im Absatz und in der Wirtschaftlichkeit. Um annähernd im der EU Schritt zu halten, hat ein Abnehmer gestern gesagt, dass wir eigentlich die Schweinepreise um 30 Cent absenken müssten. Auch die Landwirtschaft ringt mit enormen Kostensteigerungen und eigentlich bräuchten wir die oben genannte Zahl im Plus um die finanzielle Lage zu bewältigen. Da in den nächsten Wochen mit einem wesentlich höherem Schweineangebot zu rechnen ist und die Warenfluss mit österreichischer Ware nicht gedrosselt wird, wurde der Schweinepreis auf 1,52 festgelegt.

EU Schweinemarkt: Zunehmende Schweinemengen, fehlende Impulse im Fleischhandel und Export

Das Angebot an schlachtreifen Schweinen nimmt seit Wochen zu, inzwischen wird aus einigen Regionen bereits wieder von etwas zu umfangreichen Mengen berichtet. Gleichzeitig bleibt der Fleischmarkt schwierig, die Schlachtunternehmen agieren vorsichtig. In einigen Regionen werden dementsprechend bereits Forderungen nach Preisabschlägen gestellt, in Teilen In vielen europäischen Ländern nahm der Druck am Schlachtschweinemarkt zuletzt zu. Mit den kühleren Temperaturen fällt das Angebot deutlich größer aus, auch die Schlachtgewichte steigen. Gleichzeitig fehlen Impulse vom Fleischhandel, insbesondere der Export ist schwierig.

Deutschland - Der Druck auf den Schlachtschweinemarkt hat in den vergangenen Tagen stetig zugenommen. Die Schlachtunternehmen berichten von großen Absatzproblemen, die Forderungen nach deutlichen Preisabschlägen wurden immer lauter. Gleichzeitig haben die angebotenen Mengen immer mehr zugenommen, die Vermarktung gestaltet sich entsprechend schwierig. Aus dem Süden wird zwar noch von einem halbwegs ausgeglichenen Markt berichtet, mehrheitlich mussten die Erzeuger dem massiven Druck Rechnung tragen.

Aus Spanien wird nach wie vor von einem kleinen Angebot berichtet, die durchschnittlichen

Schlachtgewichte liegen unter dem Wert des Vorjahres. Zugleich nehmen die Mengen und die Gewichte langsamer zu als um diese Zeit des Jahres üblich. Entsprechend werden von Seiten der Erzeuger weiter stabile bis leicht festere Preise gefordert. Zugleich stagniert der Fleischmarkt, insbesondere im Export bereitet die Konkurrenz aus Dänemark, den USA und Brasilien große Probleme.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,52  (- 0,12)     
Zuchten-Basispreis: EUR 0,74  (- 0,10)     

 

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