Schlachthälften von Schweinen hängen in einem hellen Kühlhaus

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Schweinemarkt KW 39/'26: Schlachtschweineangebot steigt

Wie erwartet steigt um diese Jahreszeit das Angebot an Schlachtschweinen aufgrund des kompensatorischen Wachstums seit der Hitzewelle. Bei den Schweinebäuerinnen und – bauern stößt der massive Preisrückgang letzte Woche weiterhin auf Unverständnis. Auch die vorgelagerte Ferkelstufe musste diese Preiswelle massiv Rechnung tragen. In Summe momentan für die Landwirte kein positives Bild mit Perspektiven und schwierige wirtschaftliche Herausforderungen. Gleichzeitig wird auch auf der Schlachthofseite über niedrige Bestellmengen und Spannen geklagt. Zusammengefasst bleibt die Marktsituation weiter angespannt. 

EU Schweinemarkt: Weiter zunehmendes Lebendangebot

Das umfangreiche Angebot an Schweinfleisch sowie die anhaltenden Probleme im Export machten sich zuletzt immer deutlicher bemerkbar. Mit dem massiven Preisrückgang in Deutschland hat auch der Druck auf die anderen europäischen Märkte zugenommen. Obwohl teilweise noch von einem recht ausgeglichenen Lebendmarkt berichtet wird, kommt es in den meisten Ländern zu Preisabschlägen.

Deutschland - Nachdem die Preisempfehlung für Schlachtschweine in der vergangenen Woche deutlich gesenkt wurde, präsentiert sich der Markt nun etwas ausgeglichener. Die Mengen sind nach wie vor umfangreich, gleichzeitig läuft die Vermarktung aber stetig. Regional gibt es noch Überhänge, andererseits sind die Tiere in Teilen Süddeutschlands aber auch etwas knapper. Trotz des deutlichen Preisrückganges ist im Handel mit Schweinefleisch kaum eine Belebung zu spüren. In der letzten vollen Septemberwoche laufen die Geschäfte mit Schweinefleisch stetig, aber eher impulsarm.

In Spanien führte die Entwicklung in Deutschland ebenfalls zu einem Preisrückgang, der allerdings moderater ausfiel. Dabei ist der Lebendmarkt weiterhin knapp versorgt. Zwar nahmen das Angebot und die Schlachtgewichte zu, dennoch kann der Bedarf nur knapp gedeckt werden. Aufgrund der starken Abhängigkeit vom Exportgeschäft wird der Preis in den kommenden Wochen vermutlich dennoch weiter nachgeben, um den Entwicklungen in der EU zu folgen.

In Frankreich wurde der Schweinepreis die zweite Woche in Folge nach unten korrigiert. Dabei ist der heimische Markt keinesfalls zu reichlich versorgt. Zwar haben sowohl die Schlachtungen als auch die Gewichte zuletzt immer weiter zugenommen, dennoch wird das Niveau des Vorjahres weiter unterschritten. Zu Druck führen vielmehr die Entwicklungen im Umland. Nach den deutlichen Preisrückgängen in vielen Ländern ist französische Ware nicht mehr konkurrenzfähig, Abschläge sind die Folge.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,52  (+/- 0,00) 
Zuchten-Basispreis: EUR 0,74  (+/- 0,00) 

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