Die Vereinbarkeit von Familie und Hofarbeit bleibt für viele Bäuerinnen eine tägliche Herausforderung. Salzburgs Landesbäuerin Claudia Entleitner spricht sich deshalb für den weiteren Ausbau der Elementarpädagogik aus.
Verlässliche Kinderbetreuung
Wenn am Hof Arbeitsspitzen anstehen, müssen Bäuerinnen oft Beruf und Familie gleichzeitig stemmen. Lange Arbeitstage, Ernte oder die Versorgung der Tiere lassen sich nicht verschieben – umso wichtiger sind verlässliche Kinderbetreuungsangebote.
Hinzu kommt, dass viele land- und forstwirtschaftliche Betriebe im Nebenerwerb geführt werden. Häufig geht ein Elternteil einer außerlandwirtschaftlichen Beschäftigung nach, während der andere den Hof bewirtschaftet. Eine verlässliche Kinderbetreuung ist daher für viele Familien eine wichtige Voraussetzung, um den bäuerlichen Alltag organisieren zu können.
„Auch bäuerliche Familien sind auf eine gut ausgebaute Elementarpädagogik angewiesen. Sie entlastet Eltern im Arbeitsalltag und schafft mehr Freiraum für Familie und Beruf“, betont Salzburgs Landesbäuerin Claudia Entleitner.
Doppelbelastung große Herausforderung
Eine aktuelle Studie zur Vereinbarkeit von Familie und Landwirtschaft zeigt, dass viele Bäuerinnen die Doppelbelastung aus Hofarbeit und Kinderbetreuung als große Herausforderung erleben. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich ein funktionierendes Betreuungsangebot und das Aufwachsen der Kinder am Bauernhof nicht ausschließen. „Wer die Vereinbarkeit stärkt, stärkt Familien, bäuerliche Betriebe und den ländlichen Raum gleichermaßen“, so die Salzburger Landesbäuerin Claudia Entleitner.
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