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Faire Regeln für heimische Lebensmittel

Die Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie macht einen wichtigen Schritt nach vorne. Neben der schnellen Umsetzung fordert Nationalratsabgeordnete Carina Reiter auch gleiche Standards für importierte Lebensmittel.

Die geplante Ausweitung der Herkunftskennzeichnung auf die Gastronomie ist für Nationalratsabgeordnete Carina Reiter ein wichtiger Erfolg für die heimische Landwirtschaft. „Konsumentinnen und Konsumenten wollen wissen, woher die Lebensmittel auf ihrem Teller stammen. Mehr Transparenz stärkt das Vertrauen und macht die Leistungen unserer bäuerlichen Familienbetriebe sichtbar“, betont Reiter.

Rasche Umsetzung

Mit der verpflichtenden Kennzeichnung von Fleisch, Milch und Eiern werde eine langjährige Forderung der Landwirtschaft nun bald umgesetzt. Nun komme es darauf an, die Regelung rasch, österreichweit einheitlich und praxistauglich einzuführen.

Für Reiter endet Fairness jedoch nicht bei der Herkunftskennzeichnung. „Wenn unsere Bauern nach höchsten Standards bei Tierwohl, Umwelt- und Lebensmittelsicherheit produzieren, dann müssen diese Maßstäbe auch für importierte Lebensmittel gelten. Es darf keine Wettbewerbsnachteile für unsere bäuerlichen Familienbetriebe geben.“

Sie begrüßt daher die Initiative des Bauernbundes für strengere Kontrollen bei Agrarimporten aus Drittstaaten. „Faire Handelsregeln und gleiche Standards schützen nicht nur unsere Landwirtschaft, sondern geben auch den Konsumentinnen und Konsumenten Sicherheit. Wer regionale Lebensmittel kauft, soll sich auf Qualität und nachvollziehbare Herkunft verlassen können“, so Reiter.

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