Beim Antrittsbesuch des neuen Obmanns der Jungbauern Johannes Spitzauer bei Landesrat Maximilian Aigner wurde ein zentrales Anliegen deutlich: Die nächste Generation bäuerlicher Betriebsleiter braucht klare politische Rahmenbedingungen. Um diese zu verdeutlichen, überreichten die Jungbauern ihr Forderungspapier, das auf die Chancen und Herausforderungen junger Landwirte aufmerksam macht. „Unsere Betriebe stehen an einem Wendepunkt. Wer die Landwirtschaft von morgen sichern will, muss die Jungbauern heute ins Zentrum stellen“, betont Johannes Spitzauer. Die jungen Hofübernehmer/innen spüren die steigenden Produktionsauflagen, wachsende Bürokratie und den Druck durch Importe ohne vergleichbare Standards unmittelbar.
Faire Bedingungen und Planungssicherheit
Kernpunkte des Forderungspapiers sind ein gesichertes GAP-Budget für Junglandwirte, eine verbindliche Herkunftskennzeichnung für Importe sowie Maßnahmen für gerechte Erzeugerpreise und Wertschöpfung entlang der Lebensmittelkette. Spitzauer betont: „Nur mit verlässlicher Förderung, fairen Wettbewerbsbedingungen und gesicherten Hofübernahmen können junge Landwirte langfristig investieren und ihre Betriebe weiterentwickeln.“
Weitere zentrale Forderungen betreffen den Ausbau von Investitionsförderungen, Niederlassungsprämien, Bildung und Weiterbildung sowie die Förderung von Innovation und Smart Farming. Ein gemeinsamer Agrardatenraum soll Verwaltung erleichtern und Digitalisierung vorantreiben.
Politik als Partner der Jungbauern
Mit der Übergabe des Forderungspapiers setzen die Jungbauern ein deutliches Signal: Die Landwirtschaft von morgen beginnt heute, und dafür braucht es Investitionen, Planungssicherheit und aktive Unterstützung durch die Politik.
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