Eine Hand hält frischen Salat mit langen Wurzeln in einem Hydroponik-Gewächshaus, im Hintergrund arbeitet eine Person an den Pflanzenreihen.

Copyright © JB/LJ Hopfgarten im Brixental

Aquaponik in Kitzbühel: Den Fisch zum Gärtner machen

Im Zuge des heurigen Bezirksprojektes der JB/LJ Bezirk Kitzbühel "Lebensraum erhalten – Heimat gestalten" hat die JB/LJ Hopfgarten im Brixental ein Projekt zum Thema Aquaponik umgesetzt.

Die JB/LJ Hopfgarten im Brixental zeigt mit dem Projekt, wie moderne Landwirtschaft nachhaltig und regional funktionieren kann. Unter dem Motto „Wenn Fische Gärtner sind“ wurde ein innovatives Aquaponik-System umgesetzt, das Fischzucht und Pflanzenanbau in einem natürlichen Kreislauf vereint.

Pflanzen und Fische im Kreislauf

In einem eigens errichteten Folientunnel befinden sich zwei Fischbecken mit insgesamt rund 200 Kilogramm Wels. Das Besondere daran: Die Ausscheidungen der Fische dienen als natürlicher Dünger für die angebauten Pflanzen. Das nährstoffreiche Wasser wird durch eine mechanische und eine biologische Filterstufe gereinigt und anschließend zu den Salatpflanzen geleitet. Diese wachsen auf speziellen Platten direkt auf der Wasseroberfläche ganz ohne Erde.
Die Pflanzen nehmen die gelösten Nährstoffe über ihre Wurzeln auf und reinigen dabei gleichzeitig das Wasser, das wieder in den Kreislauf zurückgeführt wird. So entsteht ein ressourcenschonendes System, das zwei Lebensmittel gleichzeitig produziert: Fisch und Gemüse.
Das System überzeugte durch schnelles Wachstum: bereits nach rund drei Wochen war der Salat erntereif.
Damit wurde der gesamte Kreislauf – von der Produktion bis zum Genuss – für alle erlebbar.
Neben der praktischen Umsetzung stand vor allem der Gedanke der Regionalität im Mittelpunkt. Aquaponik ermöglicht die Produktion hochwertiger Lebensmittel direkt vor Ort, ohne lange Transportwege und mit geringem Flächenverbrauch.

Copyright © JB/LJ Hopfgarten im Brixental

Das Projekt verbindet Kreislaufwirtschaft und Innovation.

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